2012
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Das Neue Zeitalter
 
 
 

Neue Ehrbarkeit

 

Der Unterschied zwischen fernöstlicher Meditation und Meditation im Abendland



Bei der fernöstlichen Meditation wird das Denken eingestellt und eine geistliche Entleerung findet statt. Sie ist das Vorspiel der Besessenheit. Durch andauernd wiederholtes Aufsagen eines Wortes oder eine Phrase (Mantra) oder durch Konzentration auf einen Gegenstand (Kerze) erlangt man einen erweiterten Bewusstseinszustand.  Das Denken verlangsamt sich, das Gehirn wechselt in einen niedrigeren Frequenzbereich, in den so genannten Alpha-Zustand, der bei vielen Erfolgsmotivationskursen, Erfolgsseminaren etc. heutzutage angewandt wird.

Das Wohlstandsevangelium gefällt unserem „alten Adam“ auf Anhieb besser, denn es erfordert keine Änderung unseres selbstgefälligen, ichbezogenen Lebensstils!


Im Abendland war Meditation gleichbedeutend mit Besinnung, Kontemplation und tiefen Nachdenken über eine Sache. Zur christlichen Meditation gehört die Suche nach tiefen Einsichten in Gottes Wort (Psalm 1,2). Nachdenken über Gott selbst (Psalm 63,6) Staunen über die Werke Gottes (Psalm 77,12) und ein Besinnen auf unsere Verantwortung und unsere angemessene Reaktion gegenüber Gott (1. Tim. 4,15).


Der Westen hat den fernöstlichen Köder geschluckt und so hat sich der Bedeutungswechsel tatsächlich vollzogen.


Der Buddhismus bietet eine Ausflucht vor dem Gott der Bibel. Buddhismus ist die Suche nach dem Wesen des Selbst (Ich-Vergötzung), die in der Erkenntnis endet, dass es kein Selbst gibt und dass alle Geschöpfe und Objekte Manifestationen der selben zugrunde liegenden Realität sind, nämlich die Illusion (Maya) eines Bewusstseins von Kosmos und Einheit.

Das Gefühl, Bestandteil von etwas Allumfassenden im Universum zu sein, ist als Bewusstsein der „EINHEIT“ oder des KOSMOS bekannt.

Es ist bei einem Drogenrausch üblich und besonders für solche attraktiv, die einen persönlichen Schöpfer-Gott ablehnen.


Die Irrationalität des fernöstlichen Mystizismus lehrt, dass man die materiellen Moleküle des eigenen Körpers mit dem All und den Sternen und dem Geist eines Menschen verbindet, das ist eine Illusion von kolossalem Ausmaßes, da man nicht zwischen unbelebter Materie und der Persönlichkeit unterscheidet.


Als der Astronaut Edgar Mitchell mit seiner Erfahrung des Samadhi (hinduistischer Zustand des Savikalpa Samadhi) vom Mond zurückgekehrt war, gründete er das Institut für noetische Wissenschaften; seine Erfahrung bedeutet: die Erkenntnis der EINHEIT der Dinge, (die heute so sehr vertreten wird), während man sie immer noch als getrennt wahr nimmt. (Z. B. der Tod ist eine Illusion). 


Im Gegensatz zur Illusion eines mystischen Einsseins mit einem unpersönlichen Universum können Christen Gottes Liebe in einer persönlichen Beziehung zu IHM erfahren.


Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist, der ist stolz und weiß nichts, sondern er hat Fragen und Wortgefechte.

Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, Argwohn. Solche Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe.

Die Frömmigkeit ist aber ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. „Denn wir haben nichts in die Welt gebracht, und darum werden wir auch nichts hinausbringen. Denn die reich sein wollen, die fallen in Versuchung und in viele schädliche Begierden. Denn Geldgier ist eine Wurzel allen Übels und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Ungemach.


Du aber, oh Mensch Gottes, jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit, dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut. Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen. (1 Tim. 6,11f.)



Die angeblich neuen Lehren lenken die Christen von ihrer herrlichen Stellung in Christus und von den Segnungen die jedes Gotteskind in Christus empfangen hat ab. Anstatt Buße zu tun, lenken sie den Blick auf äußere Kraftwirkungen oder mystische Gottesbegegnungen, die den Weg des Glaubens durch den Weg der Gefühle ersetzen. Die menschliche Natur äußert sich durchaus nicht nur in groben sinnlichen Sünden. Sie kann auch „vergeistigt“ asketisch und religiös erscheinen – und dabei doch verderbten, sündigen Götzendienst der Selbstverwirklichung betreiben.

Die Gläubigen, die Christus auf seelische Weise besonders nahe sein wollen, haben sich geistlich gesehen, von ihm entfernt. Sie verlangen nach Äußerlichem, wie selbst gemachte Werke der Heiligung, die einem von der Masse abheben. Sie sind vom Boden der Wahrheit auf den schlüpfrigen Boden der Lüge geraten und dadurch anfällig für die Verführungen des Widersachers.


Das einfältige Vertrauen auf Christus wird ersetzt durch ein fromm-eigensüchtiges Drehen um sich selbst.  Wenn ein Gläubiger seine Heiligung von subjektiven Erfahrungen abhängig macht, hat er freie Bahn, Gläubige in Zweifel bis hin zum Verlust der Heilsgewissheit zu stürzen und sie zu „Geisterfahrungen“ zu verleiten, die durch verführerische Kräfte bewirkt werden.


„Jede Art und Form der Schwarmgeisterei (Anerkennen neuer angeblicher Heilslehren außerhalb der Bibel) hat ihren Grund in dem noch nicht vernichteten Hochmut der Gläubigen. (Jung-Stilling).


Ein Verfechter des kollektiven Überbewusstseins (Gott ist nichts Persönliches sondern eine unpersönliche Kraft in uns, die angezapft werden kann) ist Teilhard de Chardin. Er vertritt die Auffassung, dass sich die Seele als treibende Kraft der Evolution erweist, die zum Erwachen eines kollektiven Überbewusstseins führt.


Er war Vorreiter des Neuen Zeitalters und für das neue Denken, welches diametral zur Bibel die Auffassung vertritt, dass die Entstehung eines angeblich kollektiven Geistes für die menschliche Rasse auf Grundlage seiner Philosophie der globalen Evolution basiert.

Dave Hunt nennt Teilhard de Chardin den Architekt der Abtrünnigkeit, weil seine Lehre darin begründet ist, zu glauben, der Mensch sei Gott.



Psychologen und Philosophen versuchen, die geheimnisvollen Tiefen der – wie viele Leute glauben – unbegrenzten menschlichen Möglichkeiten durch PHANTASIE und Rollenspiele auszuloten, um damit die Vorstellungskraft zu entwickeln. Was von Zauberdoktoren und Okkultisten schon seit Jahrtausenden angewandt wird, ist nun plötzlich die weit verbreitete Methode der „Transformation“.


Dafür verwenden sie viele Techniken der uralten Hexenkunst, darunter auch die Visualisierung und Materialisierung, des von „Leitgeistern“ bezeichneten Wesen, die anscheinend sichtbar werden können.

Da dieses spirituelle New Age (welches aus dem Heidentum hervorgeht) im tadellosen Geschäftsanzug daherkommt, mit kirchlichen Kragen und Talar eines Professors, und als die neueste Errungenschaft der Theologie, Psychologie oder Medizin vorgestellt wird, als neue Technik für geschäftliche Erfolge und bessere Selbstverwirklichung, wird diese Verführung der Zauberei von vielen herzlich willkommen geheißen.


Wenn man feststellt, was heute sowohl in der Welt als auch in der Kirche geschieht, so wird man mehr und mehr davon überzeugt werden, dass die Prophetie über die Endzeit heute in einzigartiger Weise erfüllt wird. Die LÜGE, an die jeder glauben wird, wenn der „betrügerische Einfluss“ über die Welt fegt wird zur „neuen Wahrheit“ werden.




Psycho-Therapeuten als neue Priester?


Die Verwendung von Ausdrücken wie Seele, Geist und sogar Gott verleitet viele Christen zur Annahme, die Psychologie sei irgendwie mit dem christlichen Glauben vereinbar.


Tatsächlich ist die Psychologie eine konkurrierende Religion mit ihrem

eigenen antichristlichen Evangelium, das eine unbiblische Diagnose

und ein gottloses Heilmittel für die menschlichen Probleme anbietet. Sogar

Rollo May drückte seine Besorgnis über die Verbindung zwischen Psychologie

und Religion aus. Andere weltliche Psychologen wie Sam Keen

und Philip Reiff haben »Psychotherapie als eine Art Nationalreligion mit

einem Evangelium der Selbstverwirklichung und mit Therapeuten als den

neuen Priestern beschrieben«.


Ein Psychologe sagte: »Gewisse besonders einflussreiche Pioniere der

amerikanischen Psychologie fanden in ihr ein ideales Mittel, ihrer eigenen

christlichen Erziehung im Namen der Wissenschaft abzuschwören.«


Der berühmte jüdische Psychiater Thomas Szasz nannte die Psychologie

»die clevere und zynische Zerstörung der Spiritualität des Menschen und

deren Ersetzung durch eine positivistische ›Wissenschaft des Geistes‹«.


Das Problem des Menschen ist, dass er durch die Sünde von Gott getrennt

ist. Die Psychologie hat aus Sünde eine Krankheit gemacht, eine

Krankheit des Geistes, die keine Reue oder Versöhnung mit Gott erfordert,

sondern Therapie und Aussöhnung mit der eigenen »inneren Wahrheit«.


Templeton bewirbt sie als »der Lernprozess … die Ressourcen des

eigenen inneren Wesens zu erschließen«. Das ist nichts anderes als Schamanismus bzw. Okkultismus.

Das menschliche Versuchskaninchen hoppelt bei seinen Entscheidungen launenhaft umher, was jeglicher Vorhersagbarkeit auf irgendeiner rein wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Gerade der Ausdruck »Sozialwissenschaften« hat viel Zeit vergeudet und zu gravierenden Irrtümern geführt.


Thomas Szasz, Professor für Psychiatrie erklärte: »Einer der stärksten Beweggründe im Leben Freuds war es … sich am Christentum zu rächen …« Szasz nannte die Psychotherapie »nicht nur eine Religion, die vorgibt, eine Wissenschaft zu sein … [sondern] eine gefälschte Religion, die versucht, die wahre Religion zu vernichten“.


Ob ein Psychiater oder Psychologe Christ ist oder Atheist, mussten beide die gleichen Prüfungen ablegen und die gleichen Maßstäbe erfüllen, um die staatliche Berufserlaubnis zu erhalten. Zum Beispiel ist die »Fuller Hochschule

für Psychologie« des Fuller-Seminars im kalifornischen Pasadena durch

die Amerikanische Gesellschaft für Psychologie anerkannt und muss deren

gottlose Normen genau wie jede säkulare Schule für Psychologie erfüllen.


Die Bibel sagt uns – und alle Kulturen der Geschichte haben das stets

geglaubt –, dass es Geister gibt, intelligente körperlose Wesen. Auf eine

Art und Weise, die wir nicht verstehen, können einige jedoch (sowohl

Engel als auch Dämonen) körperliche Gestalt annehmen. Sie können

sogar auf die physische Dimension einwirken, in der unser natürliches

Leben stattfindet und anscheinend einen Körper und die Persönlichkeit

eines Menschen »in Besitz nehmen«. Wie dies wiederum vonstatten geht

(sogar mit der Zustimmung des Besessenen), wissen wir nicht. Wir sollten

auch nicht versuchen, diese Wesen zu verstehen und noch viel weniger,

mit ihnen in Kontakt zu treten:


Und die Person, die sich zu den Totengeistern und zu den Wahrsagern wendet, um ihnen nachzuhuren, gegen diese Person werde ich mein Angesicht richten und sie ausrotten aus der Mitte ihres Volkes (3Mo 20,6).


Es soll niemand unter dir gefunden werden, … der Wahrsagerei treibt,

kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder

Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Gräuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut (5Mo 18,10-12).


Um den Kampfpreis soll euch niemand bringen, der seinen eigenen

Willen tut in [scheinbarer] Demut und Anbetung der Engel, der auf

das eingeht, was er [in Visionen] gesehen hat … (Kol 2,18).



Hinter okkulten Phänomenen stehen Dämonen. Alle bisher untersuchten Beweise deuten darauf hin, dass wir von überaus listigen Wesen heimgesucht werden, deren letztendliches Ziel die Niederwerfung der Menschheit in den Untergang ist – einem Untergang, dem die Menschen aufgrund ihrer Rebellion gegen Gott ohnehin entgegengehen.


Ja, der Satanist Marilyn Manson gab sein Ziel preis, als er sagte: »Ich bin auf dem Weg abwärts und will dich mitnehmen.«

Diese Art wahnsinnigen Draufgängertums spricht bestimmte

Menschen an. Aber die Falle für die meisten Menschen wird dadurch

gelegt, dass Dämonen sich als außerirdische Intelligenzen, Aufgestiegene

Meister, gespaltene oder multiple Persönlichkeiten oder etwas anderes

ausgeben, was immer gerade am attraktivsten ist für solche, zu denen

diese bösartigen Wesen Kontakt aufnehmen können. Und ihr Spiel wird

durch das erstaunliche Widerstreben der Menschheit gegen die Wahrheit

erleichtert.



Okkultismus und Selbst-Sucht

Vergöttlichung des Ichs


Wenn wir den Blick nach innen richten, dann sehen wir, dass Freuds und

Jungs Wahn des Unbewussten eine Vielfalt von Selbstismus hervorbrachte,

der nicht nur die Welt, sondern auch die Christenheit ergriffen hat:

Selbstliebe, Selbstannahme, Selbstbestätigung, Selbstwert, Selbstvertrauen,

Selbstachtung. Die Selbst-Sucht gehört zum Kern des Okkulten. Das

Ich ist das Heiligtum des menschlichen Potenzials. Es ist das Ich und der

Hochmut, die nach übersinnlicher Kraft suchen. Jesus sagte, dass ein

Christ sich selbst verleugnen muss (Mk 8,34) und Paulus verurteilte jegliches

Vertrauen in sich selbst (Phil 3,3-7).


Im Gegensatz dazu erhebt Robert Schuller das Ich:

Die Selbstliebe ist ein krönendes Gefühl des Selbstwertes, ein erhebendes

Gefühl von Selbstachtung … ein unvergänglicher Glaube an

sich selbst. Sie ist die ehrliche Überzeugung von sich selbst.

Sie entsteht durch Selbstentdeckung, Selbstdisziplin, Selbstvergebung

und Selbstannahme und sie bringt Selbständigkeit, Selbstbewusstsein

und eine innere Sicherheit hervor, die ruhig wie die Nacht ist.


Vor 40 Jahren noch wurde Egozentrik als ein hässlicher menschlicher Makel

angesehen. Heute ist das Ich das Zentrum der meisten Psychotherapien - der Gott, vor dessen Altar man sich beugt, um Gunst zu erbitten.


Im Garten Eden war es, wo das Ich einst seine schreckliche Geburt erlebte,

weil auf Satan gehört wurde. Das Selbst wurde geboren durch den

Wunsch, so zu sein wie Gott. Und die Vermarktung des Selbst innerhalb

der Christenheit ist ein Teil der okkulten Invasion.


Vor mehr als 200 Jahren drückte William Law aus, was Christen seit jeher verstanden hatten:

Selbstliebe, Selbstachtung und Selbstsucht sind das Wesen und das Leben

des Hochmuts. Der Teufel, der Vater des Hochmuts, ist bei solchen

Leidenschaften niemals fern oder ohne Einfluss auf sie. Natürlich ist eine

gesunde Eigenliebe unverzichtbar für jeden von uns.


William Law vertritt die Ansicht, welche die Kirche jahrhundertelang ihr Eigen nannte:


Die Menschen sind für Gott tot, weil sie für ihr eigenes ICH leben.

Eigenliebe und Selbstwert sind Wesenszüge des Stolzes.

Ohne den Tod des eigenen Ichs gibt es keine Rettung vor der Macht Satans über uns.

Um die tiefsten Wurzeln des Stolzes und der Selbstüberheblichkeit zu entdecken, muss man in die geheimste Kammer der Menschenseele eindringen, wo der Geist Gottes, der allein Demut und Sanftmut schenkt, hier, im innersten Wesen des Menschen ist das Ich auf schreckliche Weise geboren worden und hat seinen Thron aufgerichtet. Es ist dieses satanische Ich, das verleugnet und gekreuzigt werden muss, sonst kann der Mensch kein Jünger Christi werden.

„Ich aber muss abnehmen, Christus muss Gestalt in mir annehmen“.


Statt das Selbstbild und die Selbstachtung von Paulus aufzubauen, erklärte Christus, dass seine Kraft in Paulus’ Schwachheit vollkommen war (2Kor 12,9). Dies steht im Gegensatz zu den heute üblichen Thesen.


Der Psychologie-Professor Roy Baumeister, der sich jahrzehntelang

diesem Thema widmete, sagt:

[Die Behauptungen der Selbstwert-Bewegung] reichen von Phantasie

bis zu purem Unsinn … Es ist alarmierend zu bedenken, was geschehen wird, wenn diese Generation von Schulkindern im Bewusstsein aufwächst, sie seien cleverer als der Rest der Welt. Amerika wird ein Land von eingebildeten

Narren sein.


Reuige Sünder werden mit himmlischer Freude erfüllt. Im Gegensatz

zu Simon, dem Pharisäer mit hohem Selbstwertgefühl, der aber Jesus

weder Wasser noch ein Handtuch anbot, wusch eine sündige Frau Jesu

Füße mit ihren Tränen und trocknete sie mit ihren Haaren ab. Jesus benutzte

ihr Beispiel, um Simon zu zeigen, dass die Liebe, die im Himmel

ewiglich erstrahlen wird, dem Erkennen unserer Unwürdigkeit entspringt - einem Erkennen, das Jesu Retterliebe preist (Lk 7,36-50).



Je mehr wir unsere Schuld und unser Elend erkennen, desto größer wird unsere Dankbarkeit und Liebe zu dem Einen gegenüber sein, der sich so tief niederbeugte, um uns zu erretten.




Psychologen können sich untereinander nicht einigen. Es gibt Hunderte

widersprüchlicher Theorien und viele gegensätzliche Schulen der

Psychologie. Da sie nicht wissenschaftlich ist, gibt es keinen objektiven

Maßstab, an dem die Wahrheit in der Psychologie gemessen werden kann.

Aber selbst wenn die Psychologie wissenschaftlich wäre, so ist doch keine

noch so gut anerkannte Wissenschaft die Wahrheit Gottes.

Viele haben die irrige Ansicht, dass jede Tatsache ein Teil von Gottes

Wahrheit ist. Daraus lässt sich logischerweise schließen, dass die Bibel

nicht die ganze Wahrheit Gottes enthält. Diese Vorstellung widerspricht

jedoch dem, was die Bibel über Wahrheit sagt.

Jesus sagte von sich selbst: »Ich bin die Wahrheit.« Er sagte nicht, dass

Er eine unter vielen Wahrheiten sei oder ein Teil der Wahrheit, sondern,

dass Er die Wahrheit ist. Allein diese Behauptung trennt die Wahrheit

Gottes von der Wissenschaft und von den Theorien der Psychologie.

Existiert Gottes Wahrheit außerhalb der Bibel? Jesus zufolge nicht.

Er versicherte: »Dein [Gottes] Wort ist Wahrheit.« Nicht ein Teil davon,

sondern Wahrheit. Er sagte: »Wenn ihr in meinem Wort bleibt … werdet

ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen« (Joh 8,31-32). Noch einmal: nicht Teil der Wahrheit, sondern die Wahrheit. Die ganze Wahrheit Gottes ist in Seinem Wort und dieses Wort befreit von Sünde.


Kann es nicht sein, dass Freud und andere säkulare Psychologen zufällig

auf einen Teil der Wahrheit aus Gottes Wort gestoßen sind? Gott hat

sein Gesetz in das Gewissen jedes Menschen geschrieben (Röm 2,15)

und folglich wissen sie in dem Ausmaß etwas von Gottes Wahrheit, wie

sie ihr Gewissen beachten. Obwohl Psychologen etwas von Gottes Wahrheit

kennen, bleibt die Frage: Welchen Sinn macht es, sich durch den

Schmutz und Dreck ihrer falschen Lehren zu graben, wenn die Wahrheit

rein, klar und leicht im Wort Gottes zu finden ist?


Warum solltet ihr [Christen] euch fürchten?

Wisst ihr nicht, dass der Fürst dieser Welt [Satan] gerichtet ist? Er ist

nicht mehr Herr, nicht mehr Fürst. Ihr habt einen anderen, stärkeren Herrn, Christus, der ihn überwunden und gebunden hat. Darum lasst den Fürsten und Gott dieser Welt doch grimmig dreinblicken, die Zähne fletschen, großen Lärm machen, drohen … er kann nicht mehr ausrichten als ein böser Hund in Ketten. (Martin Luther)




Der okkulte Einfluss in der Katholischen Kirche:


Jeder wahre Christ ist ein Heiliger und hat durch den Herrn Jesus

Christus Zugang zu Gott. Der Gedanke, jemand mit einem besonders

heiligen Leben und mit nachweislichen Wundern könne von der Kirchenhierarchie viele Jahre nach seinem oder ihrem Tod zu einem Heiligen erklärt werden (den man dann um Hilfe anrufen könne), ist der Bibel absolut fremd.


Wer ein Skapulier trägt (wie z. B. der Papst seit seiner Kindheit) und dabei auf die Verheißung vertraut, man entkäme dem ewigen Feuer, wenn man es auch im Augenblick des Todes trägt, glaubt offensichtlich nicht an Jesu Verheißung des ewigen Lebens als Geschenk seiner Gnade, denn sonst hätte er kein Bedürfnis mehr, einen solchen magischen Gegenstand zu tragen.


Wer auf etwas anderes vertraut, missachtet tatsächlich Jesu vollständiges Heilswerk und wird zu seinem Leidwesen feststellen müssen, dass Ablässe Betrug sind. Ein Skapulier oder eine Medaille um den Hals bewahrt ebenso wenig vor der Hölle wie ein Hasenfuß in der Tasche!



Das II. Vatikanum sagt: »In der Liturgie, besonders im heiligen Opfer der

Eucharistie, ›vollzieht sich‹, ›das Werk unserer Erlösung‹.«


Im Gegensatz dazu sagt die Bibel, dass unsere Erlösung sich allein am Kreuz vollzogen hat (Röm 3,24; Eph 1,7; Kol 1,14; Hebr 9,12 u.a.).


Roms verbreitete Irrlehre ist die Leugnung der vollen Wirksamkeit von Jesu  Opfer als vollständige Abrechnung, die ein für allemal geschehen ist, sowie die Behauptung der Kirche, die Messe sei eine Fortsetzung dieses Opfers:

„Schließlich ist die Messe das göttlich eingesetzte Mittel zur Anwendung

der Verdienste von Golgatha.

Christus gewann für die Welt alle Gnaden, die sie zum Heil und zur Heiligung

braucht. Doch diese Segnungen werden allmählich und fortdauernd übertragen … hauptsächlich durch die Messe.


Folglich ist die Messe ein echtes Sühneopfer, was bedeutet, dass an

ihrer Darbringung der Herr Wohlgefallen hat; er gewährt Gnade …

und er vergibt Verfehlungen und Sünden, sogar schwerwiegende.


Wer sagt, das Messopfer sei … das bloße Gedächtnis des Kreuzesopfers,

nicht aber ein Sühneopfer … man dürfe es nicht für Lebende

und Verstorbene, für Sünden, Strafen, zur Genugtuung und für andere

Nöte aufopfern, der sei aus der Katholischen Kirche ausgeschlossen.“


Die katholische Kirche sagt, Christus würde auf ihren Altären fortwährend

geopfert; die Bibel hingegen sagt: »… nicht, um sich selbst oftmals

zu opfern … aber ist er einmal … offenbar geworden, um durch sein

Opfer die Sünde aufzuheben … Christus, nachdem er einmal geopfert

worden ist, um vieler Sünden zu tragen …« (Hebr 9,25-28).


Die katholische Kirche sagt, die Messe sei kein bloßes Gedächtnis an Golgatha, sondern ein wirkliches Sühneopfer; die Bibel hingegen sagt: »Wo aber Vergebung dieser Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr« (Hebr 10,18).


Die katholische Kirche sagt, Christus sei in der Hostie gegenwärtig, als

Opfergabe auf ihren Altären, und Katholiken knien vor der Hostie in der

Monstranz und glauben, sie würden ihn anbeten (über EWTN ist das

jetzt auch per Fernsehübertragung möglich).


Die Bibel hingegen sagt:

»Dieser aber hat ein Schlachtopfer für Sünden dargebracht und sich für

immer gesetzt zur Rechten Gottes« (Hebr 10,12).



Der Katholizismus lehrt: Errettung geschieht nicht mehr durch das ein für allemal geschehene Kreuzesopfer Jesu, mit dem er vollständig die Schuld bezahlte, die Gottes Gerechtigkeit für die Sünde einforderte. Im Katholizismus vollzieht sich die Errettung vielmehr durch eine Form ritueller Magie, bei der Brot und Wein in das Fleisch und Blut Jesu verwandelt und zur teilweisen Vergebung von Sünden geopfert werden – ein Opfer, das endlos wiederholt werden muss.


Ein offensichtlicher Grund dafür, dass so viele Katholiken sich auf

Okkultismus einlassen, besteht darin, dass sie keine Heilsgewissheit in

Christus haben und nach anderen Mitteln Ausschau halten, von denen sie  sich Zugang zum Himmel erhoffen.


Das Konzil zu Trient erklärte es zur Todsünde, die Gewissheit der persönlichen Errettung zu behaupten:

„Wer mit unbedingter und unfehlbarer Sicherheit behauptet, er werde

sicher jenes große Geschenk der Beharrlichkeit bis ans Ende besitzen,

ohne dass er es aus einer besonderen Offenbarung weiß, der sei ausgeschlossen.“


Christus verheißt das ewige Leben als ein kostenloses Geschenk all denen,

die an ihn glauben. Er erklärt unmissverständlich: »Wer an den Sohn glaubt,

hat ewiges Leben« (Joh 3,36) und »kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen« (Joh 5,24).


»Meine Schafe hören meine Stimme … ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben« (Joh 10,27-28).


Paulus schreibt: »Die Gnadengabe Gottes aber ist ewiges Leben

in Christus Jesus, unserem Herrn« (Röm 6,23). Eine Gnadengabe kann

weder verdient noch erarbeitet werden, sondern ist reine, unverdiente

Gnade, und Gottes Gnade ist die Ursache, aufgrund der uns die ganze

Bibel das ewige Heil zusichert. Johannes schreibt: »Und dies ist die Verheißung, die er uns verheißen hat: das ewige Leben« (1Jo 2,25).


Der Apostel beteuert: »Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst,

dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes

glaubt« (1Jo 5,13).


Werden wir uns dieser neuen Ehrbarkeit beugen?



Maike Schumann

 

Mittwoch, 24. November 2010

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