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    <title>Texte</title>
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    <description>Hier finden Sie Texte zur Bibel, Bibelauslegung und zu den prophetischen und endzeitlichen Voraussagen in Gottes Wort.&lt;br/&gt;Folgend die fünf aktuellsten Beiträge. Alle Texte dieser Kategorie finden Sie in unserem Textarchiv.</description>
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      <title>Offenbarung - Teil 19</title>
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      <pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:31:12 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/12/29_Offenbarung_-_Teil_19_files/offenbarung.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Media/object002_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Offenbarung an Johannes&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kapitel 19&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Offenbarung 19&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Hochzeit des Lammes&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nach diesem hörte ich etwas wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge im Himmel, die sprachen: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind unseres Gottes!  &lt;br/&gt;2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Unzucht verdarb, und er hat das Blut seiner Knechte an ihr gerächt.  &lt;br/&gt;3 Und zum zweiten Mal sprachen sie: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit.  &lt;br/&gt;4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron sitzt, und sagten: Amen, Halleluja!  &lt;br/&gt;5 Und eine Stimme kam vom Thron her, die sprach: Lobt unseren Gott, alle seine Knechte, die ihr ihn fürchtet, die Kleinen und die Großen! &lt;br/&gt;6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.  &lt;br/&gt;7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht.  &lt;br/&gt;8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.  &lt;br/&gt;9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.  &lt;br/&gt;10 Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. &lt;br/&gt;11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.  &lt;br/&gt;12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst;  &lt;br/&gt;13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.  &lt;br/&gt;14 Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand.  &lt;br/&gt;15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.  &lt;br/&gt;16 Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. &lt;br/&gt;17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die hoch oben am Himmel fliegen: Kommt her, versammelt euch zum großen Mahl Gottes,  &lt;br/&gt;18 damit ihr Fleisch von Königen fresst und Fleisch von Obersten und Fleisch von Mächtigen und Fleisch von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und Fleisch von allen, sowohl von Freien als auch Sklaven, sowohl von Kleinen als auch Großen! &lt;br/&gt;19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen.  &lt;br/&gt;20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet — der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten —, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.  &lt;br/&gt;21 Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß; und alle Vögel wurden von ihrem Fleisch gesättigt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jesus ist der siegreiche Bräutigam. Seine Braut ist die Gemeinde bestehend aus allen Erlösten aller Zeiten. Das sind die Gerechten Israels, die Glaubenden des Alten Testamentes, die auf das Warten des Messias gewartet haben. Sie haben vorschattend Opferdienst verrichtet in Erwartung des Einen, der sich selbst opferte, dem Opferlamm Jesus Christus. Und es sind die Glaubenden des Neuen Bundes, die bis zur Entrückung auf der Erde lebten. Und natürlich gehören dazu auch die Märtyrer, die nach der Entrückung noch auf Erden lebten und erst in der Zeit der Trübsal zum Glauben kamen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Hochzeit des Lammes: In Israel bestanden Hochzeiten aus drei Teilen, die Verlobung, die Zuführung und das Gelöbnis, verbunden mit einer großen Zeremonie. Die Verlobung wurde oft schon früh vollzogen, wurde aber schon als Beginn der Ehe gewertet. Auch Josef war mit Maria verlobt, was als Beginn der Ehe galt. Man sieht dies auch daran, dass Josef seiner Verlobten den Scheidebrief aushändigen wollte, als er noch glaubte, Maria sei von einem anderen Manne schwanger. Die Ehe konnte also auch schon in der Verlobung gelöst werden. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Verlobung geschieht, was das Heil betrifft, im Momente der Bekehrung, der geistlichen Wiedergeburt.&lt;br/&gt;Die Zuführung waren die Hochzeitsfestlichkeiten, die mehrere Tage andauern konnten und der eigentlichen Hochzeitszeremonie vorausgingen. Auf die Erlösung übertragen entspricht diese Zuführung der Entrückung der Gläubigen. Die Glaubenden werden dem Bräutigam entgegen entrückt. Auch die Glaubenden, die nicht an der körperlichen Entrückung teilhaben, weil sie z.B. bereits entschlafen sind, sind bereits dem Herrn zugeführt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dann folgt die eigentliche Zeremonie. Das entspricht der Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches. Die Hochzeit des Lammes findet statt wenn die Gemeinde zubereitet wird zunächst für das Tausendjährige Friedensreich, wo sie dann mit allen Heiligen zusammen mit Christus regieren (Offb. 20). Die Hochzeit muss also schon vorher stattgefunden haben, sie findet unmittelbar vor der Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches statt, also nach der siegreichen Schlacht von Harmagedon, die hier auch nochmals anklingt. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es durchdringen sieben Handlungen und Beschreibungen in Offenbarung 19 einander unmittelbar:&lt;br/&gt;1)	 Das Gericht über die Hure Babylon sowie den Antichristen und den falschen Propheten, welches hier am Ende des Kapitels nochmals beschrieben wird&lt;br/&gt;2)	 Der Siegesruf der Erlösten&lt;br/&gt;3)	 Die Hochzeit des Lammes&lt;br/&gt;4)	 Das Erscheinen Jesu Christi als Sieger&lt;br/&gt;5)	 Das Gericht über die Völker. Dieses mündet nach dem Ende des Tausendjährigen Reiches bei Gog und Magog in das jüngste Gericht&lt;br/&gt;6)	 Die Schlacht von Harmagedon&lt;br/&gt;7)	 Das Ende des Antichristen und des falschen Propheten, die in den Feuersee geworfen werden&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 1-3:&lt;br/&gt;Nach diesem hörte ich etwas wie eine laute Stimme einer großen Volksmenge im Himmel, die sprachen: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht sind unseres Gottes! &lt;br/&gt;2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Unzucht verdarb, und er hat das Blut seiner Knechte an ihr gerächt.  &lt;br/&gt;3 Und zum zweiten Mal sprachen sie: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese große Volksmenge der Erlösten und Überwinder ist uns auch schon in den Kapiteln 7 und 14 begegnet. Die Erlösten aus Israel werden jetzt auch mit dazu gehören, die 144.000 aus Offenbarung 14,1. Sie alle rufen dem Herrn zu Halleluja! Im Neuen Testament kommt dieses „Halleluja“ vier Mal vor, allesamt in Offenbarung 19, dem Siegeskapitel der Heiligen Schrift.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nun findet die Rache des Herrn statt, die auch schon die Märtyrer in Offenbarung 6,10 (siehe Offenbarung 6  &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2010/12/31_Offenbarung_-_Teil_4.html&quot;&gt;www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2010/12/31_Offenbarung_-_Teil_4.html&lt;/a&gt;) angesprochen haben.&lt;br/&gt;Die Erlösten sehen den Rauch der Hure Babylon aufsteigen, sie ist endgültig besiegt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 4-5:&lt;br/&gt;4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron sitzt, und sagten: Amen, Halleluja!  &lt;br/&gt;5 Und eine Stimme kam vom Thron her, die sprach: Lobt unseren Gott, alle seine Knechte, die ihr ihn fürchtet, die Kleinen und die Großen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wieder werden die 24 Ältesten angesprochen, die auch schon in Offenbarung 4,4ff erwähnt werden. Es sind dies 12 Vertreter des Alten und 12 Vertreter des Neuen Bundes (12 Stämme Israels/12 Apostel).&lt;br/&gt;Die vier lebendigen Wesen sind Cherubim, Engelwesen in engster Gemeinschaft mit Gott. Auch sie sind bekannt aus Offenbarung 4. Sie fallen nieder und beten Gott an. Nur ihm gebührt Anbetung. Als Johannes versehentlich vor einem Engel niederfällt, fordert diesen ihn auf, davon abzulassen (Vers 10).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 6-10:&lt;br/&gt;6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Volksmenge und wie ein Rauschen vieler Wasser und wie ein Rollen starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat die Herrschaft angetreten.  &lt;br/&gt;7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereitgemacht.  &lt;br/&gt;8 Und ihr wurde gegeben, dass sie sich kleide in feine Leinwand, glänzend, rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen.  &lt;br/&gt;9 Und er spricht zu mir: Schreibe: Glückselig, die eingeladen sind zum Hochzeitsmahl des Lammes! Und er spricht zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes.  &lt;br/&gt;10 Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, ihn anzubeten. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wieder ertönt die Stimme der großen Volksmenge. Aber sie wird erweitert durch das Rauschen vieler Wasser und das Rollen starker Donner. Alle Engelsheere stimmen also mit ein. Auch sehen wir eine Steigerung: Zuerst ging es um das gerechte Gericht, nun aber tritt der Herr seine Königsherrschaft an. Daher stimmen nun auch die Engel in den Jubel mit ein. &lt;br/&gt;Das Hochzeitsmahl des Lammes ist der große Augenblick der Vereinigung mit dem Herrn. Die Gemeinde hat sich bereit gemacht, so wie sie immer den Herrn erwartet hat. Wer angesichts des Wartens schläfrig geworden ist, wie im Gleichnis von den zehn Jungfrauen, ist aufgerufen, wach zu werden und die Ankunft des Bräutigams zu erwarten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Reinheit der Gemeinde ist keine äußere Reinheit. Die feine Leinwand entspricht den gerechten Taten der Heiligen. Und dies ist keine selbst gemachte Gerechtigkeit, sondern eine geschenkte.&lt;br/&gt;Glückselig sind diejenigen, die zum Hochzeitsmahl eingeladen sind. Wer sich selbst eine Gerechtigkeit zimmert, wer sich selbst für einen guten Menschen hält, ist nicht zu dieser Hochzeit eingeladen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;9 So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit ein.  &lt;br/&gt;10 Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, die sie fanden, Böse wie Gute. Und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.  &lt;br/&gt;11 Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er dort einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleid bekleidet war.  &lt;br/&gt;12 Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid hast? Er aber verstummte.  &lt;br/&gt;13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.  &lt;br/&gt;14 Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.&lt;br/&gt;(Matthäus 22)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung“ (Vers 10): Dies steht wohl in Zusammenhang mit Johannes 16,12-15:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;12 Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.  &lt;br/&gt;13 Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.  &lt;br/&gt;14 Er wird mich verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.  &lt;br/&gt;15 Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, dass er von dem Meinen nimmt und euch verkündigen wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Das Kommende wird er euch verkündigen“: Das Kommende ist sicherlich, das, was Johannes auf Patmos als Offenbarung empfängt (neben anderen Zukunftsoffenbarungen wie in Mt. 24 u.a.).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aus Johannes 16 geht hervor, dass der Heilige Geist nur vom Worte Jesu nimmt und dieses verkündigt. Da die Bibel mit Offenbarung 22 abgeschlossen ist, sind somit auch alle Neuoffenbarungen, seien sie von Jakob Lorber oder anderen, falsch und dämonisch inspiriert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 11-12:&lt;br/&gt;11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.  &lt;br/&gt;12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst;  &lt;br/&gt;13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewand, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.  &lt;br/&gt;14 Und die Truppen, die im Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, bekleidet mit weißer, reiner Leinwand.  &lt;br/&gt;15 Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er mit ihm die Nationen schlage; und er wird sie hüten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.  &lt;br/&gt;16 Und er trägt auf seinem Gewand und an seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. &lt;br/&gt;17 Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die hoch oben am Himmel fliegen: Kommt her, versammelt euch zum großen Mahl Gottes,  &lt;br/&gt;18 damit ihr Fleisch von Königen fresst und Fleisch von Obersten und Fleisch von Mächtigen und Fleisch von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und Fleisch von allen, sowohl von Freien als auch Sklaven, sowohl von Kleinen als auch Großen! &lt;br/&gt;19 Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Truppen versammelt, um mit dem, der auf dem Pferd saß, und mit seinen Truppen Krieg zu führen.  &lt;br/&gt;20 Und es wurde ergriffen das Tier und der falsche Prophet — der mit ihm war und die Zeichen vor ihm tat, durch die er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen und sein Bild anbeteten —, lebendig wurden die zwei in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt.  &lt;br/&gt;21 Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd saß; und alle Vögel wurden von ihrem Fleisch gesättigt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Himmel ist geöffnet. Apokalypsis=Offenbarung, nun ist der Vorhang weggerollt. Der Sieger Jesus Christus erscheint.&lt;br/&gt;Jesus sitzt auf einem weißen Pferd. Es ist kein irdisches Pferd, sondern ein himmlisches Siegesross. Nicht mehr auf einem Esel reitet er ein, sondern auf einem prachtvollen Pferd. Der Sieg wurde errungen am Kreuz von Golgatha, nun wird er offenbar. Die Schlacht von Harmagedon ist durch ein Wort des Herrn siegreich entschieden.&lt;br/&gt;Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, so wird Jesus bereits in Offenbarung 1,14 beschrieben. Seine Augen durchdringen alles, er sieht unser Innerstes, unser Herz. Auf seinem Haupt sind viele Kronen. Der Hohepriester im Alten Israel trug eine Krone, ein Diadem auf dem stand „heilig dem Herrn“ („ausgesondert für den Herrn“).&lt;br/&gt;Der Antichrist in teuflischer Nachäffung trägt zehn Kronen für zehn Reiche oder Bezirke, die er beansprucht. Jesus aber trägt viele Kronen, seine Macht ist nicht begrenzt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Er trägt einen Namen geschrieben, den nur er kennt. Und sein Gewand ist in Blut getaucht. Einerseits rührt das Blut von der Schlacht von Harmagedon, es ist aber auch sein eigenes Blut, welches er für uns auf Golgatha vergossen hat.&lt;br/&gt;Sein Name heißt das Wort Gottes, so wie es schon das erste Kapitel des Johannesevangeliums sagt.&lt;br/&gt;Die himmlischen Truppen folgen Jesus auf ebenso weißen Pferden und in weißen Kleidern.&lt;br/&gt;Das Schwert ist das Wort Gottes (s. Hebr. 4,12). Jesus richtet mit eisernem Stab. Dieser ist ein Hirtenstab, ein Richterstab und ein Herrscherstab. Er ist König der Könige und Herr der Herren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ab Vers 17 erfolgt ein Rückblick auf die Schlacht von Harmagedon.&lt;br/&gt;In Vers 18 werden alle Schichten angesprochen. Genau so wie schon in Offenbarung 13 alle Schichten das Malzeichen des Tieres annehmen:&lt;br/&gt;„Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Sklaven, dass man ihnen ein Malzeichen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn gibt“ (Offb. 13,16)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Schlacht von Harmagedon war eigentlich keine lang anhaltende Schlacht. Es heisst lediglich, dass das Tier ergriffen wurde und mit ihm der falsche Prophet und sie wurden in den Feuersee geworfen. In 2. Thess. 2,8 heisst es:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„und dann wird der Gesetzlose offenbart werden, den der Herr Jesus beseitigen wird durch den Hauch seines Mundes und vernichten durch die Erscheinung seiner Ankunft“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jesus hat keine lange, evtl. auf der Kippe stehende Schlacht nötig. Sein Sieg ist absolut gewiss.&lt;br/&gt;Dass der Antichrist und der falsche Prophet lebendig in den Feuersee geworfen wurden, sagt auch, dass es keine Auslöschung nach dem Tode gibt, wie es manche Sekten lehren.&lt;br/&gt;Da es im Tausendjährigen Reich noch Völker (Nationen) gibt (s. Offb. 20,8), können wir davon ausgehen, dass nicht alle Menschen bei der Schlacht von Harmagedon getötet werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Offenbarung - Teil 18</title>
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      <pubDate>Fri, 2 Dec 2011 11:52:40 +0100</pubDate>
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Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als Königin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen.  &lt;br/&gt;8 Darum werden ihre Plagen an einem Tag kommen: Tod und Trauer und Hunger, und mit Feuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist der Herr, Gott, der sie gerichtet hat.  &lt;br/&gt;9 Und es werden um sie weinen und wehklagen die Könige der Erde, die mit ihr Unzucht getrieben haben und üppig gewesen sind, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen;  &lt;br/&gt;10 und sie werden aus Furcht vor ihrer Qual weitab stehen und sagen: Wehe, wehe! Die große Stadt, Babylon, die starke Stadt! Denn in einer Stunde ist dein Gericht gekommen.  &lt;br/&gt;11 Und die Kaufleute der Erde weinen und trauern um sie, weil niemand mehr ihre Ware kauft:  &lt;br/&gt;12 Ware von Gold und Silber und Edelgestein und Perlen und feiner Leinwand und Purpur und Seide und Scharlachstoff und alles Thujaholz und jedes Gerät von Elfenbein und jedes Gerät von kostbarstem Holz und von Erz und Eisen und Marmor  &lt;br/&gt;13 und Zimt und Haarbalsam und Räucherwerk und Salböl und Weihrauch und Wein und Öl und Feinmehl und Weizen und Rinder und Schafe und von Pferden und von Wagen und von Leibeigenen und Menschenseelen.  &lt;br/&gt;14 Und die Früchte, nach denen deine Seele begehrte, sind von dir gewichen, und alle Pracht und Glanz sind dir verloren, und man wird sie nie mehr finden.  &lt;br/&gt;15 Die Kaufleute dieser Dinge, die an ihr reich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual weitab stehen, weinend und trauernd,  &lt;br/&gt;16 und werden sagen: Wehe, wehe! Die große Stadt, die bekleidet war mit feiner Leinwand und Purpur und Scharlachstoff und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen!  &lt;br/&gt;17 Denn in einer Stunde ist der so große Reichtum verwüstet worden. Und jeder Steuermann und jeder Küstenfahrer und Schiffsleute und alle, die auf dem Meere beschäftigt sind, standen weitab  &lt;br/&gt;18 und riefen, als sie den Rauch ihres Brandes sahen, und sprachen: Wer war der großen Stadt gleich?  &lt;br/&gt;19 Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd und sprachen: Wehe, wehe! Die große Stadt, in der alle, die Schiffe auf dem Meere hatten, reich wurden von ihrer Kostbarkeit! Denn in einer Stunde ist sie verwüstet worden. &lt;br/&gt;20 Sei fröhlich über sie, du Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat für euch das Urteil an ihr vollzogen. &lt;br/&gt;21 Und ein starker Engel hob einen Stein auf wie einen großen Mühlstein und warf ihn ins Meer und sprach: So wird Babylon, die große Stadt, mit Gewalt niedergeworfen und nie mehr gefunden werden.  &lt;br/&gt;22 Und die Stimme der Harfensänger und Musiker und Flötenspieler und Trompeter wird nie mehr in dir gehört und nie mehr ein Künstler irgendeiner Kunst in dir gefunden und das Geräusch des Mühlsteins nie mehr in dir gehört werden,  &lt;br/&gt;23 und das Licht einer Lampe wird nie mehr in dir scheinen und die Stimme von Bräutigam und Braut nie mehr in dir gehört werden; denn deine Kaufleute waren die Großen der Erde; denn durch deine Zauberei sind alle Nationen verführt worden.  &lt;br/&gt;24 Und in ihr wurde das Blut von Propheten und Heiligen gefunden und von allen denen, die auf der Erde hingeschlachtet worden sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schon am Ende von Offenbarung 17 wird deutlich, dass die Hure Babylon besiegt ist. Um sein System aufzubauen brauchte der Antichrist die Hure noch, also die Religionsökumene, die verweltlichte Kirchlichkeit, insbesondere die katholische Kirche. Dann lässt der Antichrist diese Kirche fallen und die Könige, die zum Antichristen gehören, bekommen den Auftrag die Hure zu hassen und zu verwüsten (Siehe Offenbarung 17 &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/11/15_Offenbarung_-_Teil_17.html&quot;&gt;www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/11/15_Offenbarung_-_Teil_17.html&lt;/a&gt;).&lt;br/&gt;In Offenbarung 18 wird nun dieser Fall Babylons näher beschrieben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Einteilung:&lt;br/&gt;A: Kennzeichen und Eigenschaften von Babylon&lt;br/&gt;B: Das Gericht über Babylon&lt;br/&gt;C: Das Verhalten der wahren Gläubigen und der wahren Gemeinde&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;A&lt;br/&gt;1.	Babylon ist eine Behausung der Dämonen und allen Unreinens (Vers 2). Es ist die falsche Religion, die abgefallene Kirche, die sich mit der Welt einlässt, die mit den Mächtigen buhlt, die nach Reichtum strebt. Es ist nicht mehr der Geist Gottes, der sie treibt, sondern der Geist dämonischer Geister. Sie betreibt Vermischung statt Absonderung, Unzucht statt Reinheit, breiter Weg  statt schmaler Weg.&lt;br/&gt;2.	Alle haben sich mit ihr eingelassen und sie hat sich mit allen eingelassen (Vers 3). Ein Geben und Nehmen mit der Welt, je nach Nutzen für die eigene Seite. Könige, Völker, Kaufleute, Schiffsleute, Handelsbeziehungen – mit allen hat sie sich eingelassen und vermischt, außer mit denen, die im Buch des Lebens des Lammes stehen. Diese haben sich abgesondert und sind dem Herrn Jesus treu geblieben. &lt;br/&gt;3.	Die Reichtümer (Vers 3). Es geht ihr um materielles und irdisches, es geht ihr um Macht und Ruhm. Sie strebt nicht nach dem Himmelsreich, sondern es gehr ihr um Einfluss in dieser Welt. Dazu baut sie große Kirchen und Kathedralen, sie möchte große politische Programme verwirklichen, möchte von Politik und Wirtschaft anerkannt sein. Sie ist nicht bereit den Weg Jesu zu gehen, den Weg der Verachtung, der Verspottung, der Armut, den Weg des Kreuzes. &lt;br/&gt;4.	Ihre Sünden reichen bis an den Himmel (Vers 5). Götzendienst und Vermischung, das sind Sünden gegen Gott, dieses Streben zu sein wie Gott oder sich Götzen anzufertigen. Skrupellos verstößt sie gegen Gottes Gebote, vor allem gegen das erste Gebot „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“. &lt;br/&gt;5.	Sie fühlt sich als Königin. Sie wird aber arm und bloß sein, ihre Schande und Blöße wird offenbar sein. In Vers 7 wird deutlich, dass sie zu sich selbst spricht und betet, sie betet nicht zu Gott. &lt;br/&gt;6.	Sie will nicht leiden mit Jesus. Die wahre Gemeinde ist bereit für den Herrn Jesus zu leiden, aber die Hure zieht Anerkennung vor, sie schwimmt mit dem Trend mit, wie die toten Fische mit dem Strom schwimmen. &lt;br/&gt;7.	Sie hat Waren jeder Art verkauft, selbst Menschen (Verse 11-13). Es werden gute Gaben Gottes genannt, aber die Hure betreibt pervertierten, Gewinntreibenden Handel mit ihnen. Auch bindet die Hure Menschenseelen an sich, z.B. durch falsche sakramentale Handlungen und Lehren. Sie macht Menschen abhängig von ihr, behauptet, nur in ihr und durch ihre Sakramente könne ein Mensch erlöst werden. &lt;br/&gt;8.	Sie hat die Gläubigen verfolgt und getötet (Vers 24). &lt;br/&gt;9.	Und bei allem ging es fröhlich in ihr zu (Vers 22). Sie bringt wunderbare Musik hervor, aber gleichzeitig verfolgt sie die Gläubigen. Sie fabriziert erstaunliche Kunstwerke und gleichzeitig zerstört sie das größte Werk Gottes, den Menschen, der den Heiligen Geist empfangen hat und Jesus nachfolgen möchte. Nach außen hin Pomp, nach innen hin Fäulnis. &lt;br/&gt;10.	Sie hat Drogen und Zauberei gebraucht (Vers 23). Der griechische Begriff für Zauberei kann auch für Drogen, rauschhafte Zustände und Betäubung stehen. Die Menschen werden von ihr benebelt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;B&lt;br/&gt;Dies ist das eigentliche Hauptthema von Kapitel 18: Das Gericht über Babylon und der Sieg des Herrn Jesus über Babylon.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es gibt bereits aus dem Alten Testament Vorschattungen hierzu. Bei Jesaja und Jeremia und auch anderen Propheten wird von vielen Völkern geschrieben, die aufsteigen und absteigen, die sich erheben über Israel und die dann selber zu Fall kommen. So ist es auch in Jesaja 47, wo es um den Fall Babels geht. In erster Linie ist hier sicherlich der Fall des antiken Babylons gemeint, welches unter König Nebukadnezar Israel erobert hatte. In nur einer Nacht im Jahr 539v.Chr. kam Babel schließlich selbst zu Fall und die Medoperser übernahmen die Macht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jesaja 47:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;5 Setze dich stumm hin und geh in die Finsternis, Tochter der Chaldäer! Denn du sollst nicht länger Herrin der Königreiche genannt werden.  &lt;br/&gt;6 Ich war erzürnt über mein Volk, ich entweihte mein Erbteil, und ich gab sie in deine Hand. Du hast ihnen kein Erbarmen erwiesen, auf den Greis legtest du schwer dein Joch.  &lt;br/&gt;7 Und du sagtest: Auf ewig werde ich Herrin sein, für immer! Du nahmst dir dies nicht zu Herzen, das Ende davon bedachtest du nicht.  &lt;br/&gt;8 Und nun höre dies, du Wollüstige, die in Sicherheit wohnt, die in ihrem Herzen sagt: Ich, und sonst gar nichts! Ich werde nicht als Witwe sitzen noch Kinderlosigkeit kennen!  &lt;br/&gt;9 Dies beides wird über dich kommen in einem Augenblick, an einem einzigen Tag: Kinderlosigkeit und Witwenschaft. In vollem Maße werden sie über dich kommen trotz der Menge deiner Zaubereien, trotz der gewaltigen Fülle deiner Bannsprüche.  &lt;br/&gt;10 Aber du vertrautest auf deine Bosheit. Du sagtest: Niemand sieht mich. Deine Weisheit und dein Wissen, das hat dich irregeführt. Und du sagtest in deinem Herzen: Ich, und sonst gar nichts!  &lt;br/&gt;11 So kommt Unheil über dich, gegen das du keinen Zauber kennst. Und ein Verderben wird über dich herfallen, das du nicht abwenden kannst. Und plötzlich wird ein Sturm über dich kommen, den du nicht ahnst. —  &lt;br/&gt;12 Tritt doch auf mit deinen Bannsprüchen und mit der Menge deiner Zaubereien, mit denen du dich abgemüht hast von deiner Jugend an! Vielleicht kannst du Hilfe schaffen, vielleicht wirst du Schrecken einflößen.  &lt;br/&gt;13 Du bist müde geworden durch die Menge deiner Beratungen. Sie sollen doch auftreten und dich retten, die Himmelszerleger, die Sternebeschauer, die an jedem Neumond wissen lassen, was über dich kommen soll!  &lt;br/&gt;14 Siehe, sie sind wie Strohstoppeln geworden, Feuer hat sie verbrannt! Vor der Gewalt der Flamme haben sie ihr Leben nicht gerettet — es gab keine Kohle, um sich zu wärmen, kein Feuer, um davor zu sitzen.  &lt;br/&gt;15 So sind dir die geworden, für die du dich abgemüht hast, deine Handelspartner von deiner Jugend an. Sie taumeln, jeder nach seiner Seite hin; niemand rettet dich.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Chaldäer war der damalige Begriff für die Babylonier. In Vers 8 finden wir erstaunliche Parallelen zu Offenbarung 18, 7. Auch wird bei Jesaja die Zauberei erwähnt und verurteilt wir in der Offenbarung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Jeremia 51 heisst es:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;6 Flieht aus Babel hinaus und rettet euch, jeder rette sein Leben, dass ihr in seiner Schuld nicht umkommt! Denn es ist die Zeit der Rache des HERRN; was es getan hat, vergilt er ihm.  &lt;br/&gt;7 Babel war ein goldener Becher in der Hand des HERRN, der die ganze Erde berauschte. Von seinem Wein haben die Nationen getrunken, darum sind die Nationen wie toll geworden.  &lt;br/&gt;8 Plötzlich ist Babel gefallen und zertrümmert. Jammert über es! Holt Balsam für seinen Schmerz! Vielleicht wird es geheilt werden!  &lt;br/&gt;9 »Wir haben Babel heilen wollen, aber es war nicht zu heilen. Verlasst es und lasst uns jeder in sein Land ziehen! Denn sein Gericht reicht bis an den Himmel und erhebt sich bis zu den Wolken.«  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier finden sich gleich mehrere Parallelen zur Offenbarung. In Offenbarung 17 lesen wir:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt,  &lt;br/&gt;2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht.  &lt;br/&gt;3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.  &lt;br/&gt;4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Berauschung der Völker wird auch dort angesprochen. In Jeremia 51,7 finden wir das Bild mit dem goldenen Becher in der Hand des Herrn. In Offenbarung 17 lesen wir, dass die Hure nun selber einen goldenen Becher trägt, da sie sich selber zum Gott machen wollte. Der Becher ist durch die Gräuel der Hure verschmutzt und unrein geworden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Sein Gericht reicht bis an den Himmel“ ist eine deutliche Entsprechung zu Offenbarung 18,5 („Denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht.“).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Babel ist im Alten Testament ein Typus, eine Vorschattung zum endzeitlichen Babylon. In Hesekiel 27 geht es auch um solch einen Typus, die Stadt Tyrus.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;12 Tarsis war dein Aufkäufer wegen der Fülle an allem Besitz; für Silber, Eisen, Zinn und Blei gaben sie deine Waren.  &lt;br/&gt;13 Jawan, Tubal und Meschech waren Händler für dich; für Menschenseelen und bronzene Geräte gaben sie deine Tauschware.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier und in den folgenden Versen werden die diversen Waren und Handelsbeziehungen genannt. Und in Vers 30 heisst es:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;30 und werden ihre Stimme über dich hören lassen und bitter schreien; und sie werden Staub auf ihre Köpfe werfen, sich in der Asche wälzen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Ende der Stadt ist also auch hier schon angekündigt.&lt;br/&gt;Da es hier um Tyrus geht, welches in Hesekiel 28 auch den Fall des Satans vorschattet, sehen wir, dass Babel nicht allein das antike Babylon ist, sondern ein Begriff ist für die antichristliche Gesamtheit.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Offenbarung 18,6 wird von einer doppelten Vergeltung gesprochen. Warum dies? Ist dies nicht ungerecht? Nein, denn Babel, hier in Form der Kirchen, hat eine besondere Verantwortung. Wer lehrt, von dem wird mehr erwartet. Babel aber hat Irrlehren verbreitet. Daher findet hier eine Verdoppelung der Strafe statt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Offenbarung 18,16 finden wir auch das doppelte „Wehe“ der Kaufleute, die erkennen, dass Babylon fallen gelassen wurde. In „einer Stunde“ ist Babylon verwüstet worden, also in sehr kurzer Zeit, wie es in Vers 17 heisst.&lt;br/&gt;Insgesamt haben wir in diesem Kapitel 3 Totenklagen der ehemaligen Verbündeten. Erst klagen die Könige (Verse 9 und 10), dann klagen die Kaufleute (Verse 11-16) und schließlich die Schiffsleute, die Seefahrer. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie schnell sich die Zustände in unserer Welt binnen kürzester Zeit ändern können, sehen wir auch durch Ereignisse wie den 11. September. Schlagartig war unsere Welt danach eine andere. So ist dies auch für die endzeitlichen Umwälzungen zu erwarten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Lichtvers in diesem Kapitel ist Vers 20: „Sei fröhlich über sie, du Himmel, und ihr Heiligen und Apostel und Propheten! Denn Gott hat für euch das Urteil an ihr vollzogen.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier sehen wir den großen Kontrast, nämlich die Freude derer, die nicht das Malzeichen des Tieres angenommen haben und Jesus treu geblieben sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Vers 21 finden wir das Bild von einem großen Mühlstein. Wer einen solchen ins Meer wirft weiß, dass dieser nie wieder auftaucht. So wird auch Babylon nie wieder auftauchen, sondern ist endgültig gefallen und besiegt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;C&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Babylon geht mitten durch die Herzen. Rom ist sicher ein Zentrum, aber nicht das ganze Babylon. Jeder falsche Gottesdienst, jede falsche Religion ist Babel.&lt;br/&gt;Die Gemeinde der Gläubigen soll wach sein, prüfen ob etwas vom Geist Gottes kommt. Falsche Religionssysteme sollen verlassen werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Brautgemeinde Christi ist das Gegenteil der Hure Babylon. Die Gemeinde passt sich nicht dem Zeitgeist an, sie hält Jesus Christus die Treue und wird durch seine Gnade errettet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Offenbarung - Teil 17</title>
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      <pubDate>Tue, 15 Nov 2011 16:15:18 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/11/15_Offenbarung_-_Teil_17_files/offenbarung.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Media/object002_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Offenbarung an Johannes&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kapitel 17&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Offenbarung 17&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Hure Babylon&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt,  &lt;br/&gt;2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht.  &lt;br/&gt;3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.  &lt;br/&gt;4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht;  &lt;br/&gt;5 und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.&lt;br/&gt;6 Und ich sah die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung. &lt;br/&gt;7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt und die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.  &lt;br/&gt;8 Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben; und die Bewohner der Erde, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und da sein wird.  &lt;br/&gt;9 Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige:  &lt;br/&gt;10 Die fünf ersten sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kurze Zeit bleiben.  &lt;br/&gt;11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben.  &lt;br/&gt;12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber mit dem Tier eine Stunde Macht wie Könige empfangen.  &lt;br/&gt;13 Diese haben einen Sinn und geben ihre Kraft und Macht dem Tier.  &lt;br/&gt;14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Treue. &lt;br/&gt;15 Und er spricht zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;  &lt;br/&gt;16 und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihr Fleisch fressen und sie mit Feuer verbrennen.  &lt;br/&gt;17 Denn Gott hat in ihre Herzen gegeben, seinen Sinn zu tun und in einem Sinn zu handeln und ihr Königreich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes vollendet sein werden.  &lt;br/&gt;18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, welche die Königsherrschaft über die Könige der Erde hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In der Offenbarung gab es bisher drei Hauptgestalten der Finsternis: Der Drache (Satan), das Tier aus dem Meer (Antichrist) und das Tier aus der Erde (falscher Prophet). Sie zusammen bilden den satanischen Gegenentwurf zur göttlichen Dreieinigkeit, aus Vater, Sohn und Heiligem Geist. &lt;br/&gt;Nun wird zudem als vierte Gestalt ausführlicher beschrieben, die Hure Babylon, die Mutter aller Hurerei und Gräuel auf der Erde. Das Kennzeichen einer Hure ist, dass sie nicht treu ist, sie ist eine gottlose Person, die es mit allen möglichen Personen treibt. Hurerei wird in der Bibel auch immer wieder als Synonym genannt für Götzendienst, dass mal also nicht immer dem selben Gott treu bleibt und ihm dient, sondern sich anderen Götzen zuwendet, sich mit anderen Religionen vermischt. Dies ist die große Ökumene der Endzeit. &lt;br/&gt;Die Hure Babylon wird nur gebraucht, bis der Antichrist seine Welteinheit hergestellt hat. Dann werden die Könige beauftragt, sie fallen zu lassen. &lt;br/&gt;Hier wird die antichristlich inspirierte Welteinheitskirche und Welteinheitsreligion, wie sie  auch die Newage-Bewegung und okkulten Gruppierungen anstreben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zum Begriff Babel/Babylon: Zum ersten Mal taucht Babel auf beim gewalttätigen Herrscher Nimrod (1Mose 10,8). Ausführlicher dann in 1 Mose 11 (Turmbau zu Babel):&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und die ganze Erde hatte ein und dieselbe Sprache und ein und dieselben Wörter.  &lt;br/&gt;2 Und es geschah, als sie von Osten aufbrachen, da fanden sie eine Ebene im Land Schinar und ließen sich dort nieder.  &lt;br/&gt;3 Und sie sagten einer zum anderen: Auf, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und der Asphalt diente ihnen als Mörtel.  &lt;br/&gt;4 Und sie sprachen: Auf, wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen, und seine Spitze bis an den Himmel! So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen!  (1 Mose 11, 1-4)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Menschen wollen sein wie Gott, die Ursünde wird wieder aufgegriffen. Der Mensch will sich selber groß machen, möchte niemanden mehr über sich haben. Eine Welt – Eine Religion, das ist auch das Programm der Endzeit. Auch heute gibt es schon die Uno, als Vorstufe zu einer Welteinheitsregierung. &lt;br/&gt;Beim Turmbau zu Babel stieg Gott auf die Erde herab:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;5 Und der HERR fuhr herab, um die Stadt und den Turm anzusehen, die die Menschenkinder bauten.  &lt;br/&gt;6 Und der HERR sprach: Siehe, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle, und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen.  &lt;br/&gt;7 Auf, lasst uns herabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht mehr verstehen!&lt;br/&gt;8 Und der HERR zerstreute sie von dort über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. &lt;br/&gt;9 Darum gab man ihr den Namen Babel; denn dort verwirrte der HERR die Sprache der ganzen Erde, und von dort zerstreute sie der HERR über die ganze Erde.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gott möchte diese Einheit gar nicht. Er hat jedem Volk seinen Bereich gegeben. Friedvolles Miteinander ja, aber die große babylonische Vermischung ist nicht Gottes Wille.&lt;br/&gt;Babel bedeutet Verwirrung. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Viele Jahrhunderte später wird das Volk Israel in die babylonische Gefangenschaft geführt. Zu einem Volk, bei dem Götzendienst und Astrologie auf der Tagesordnung standen. &lt;br/&gt;Das heutige Gebiet des Irak entspricht dem Babylon von früher. Nach wie vor eine große Bedrohung für Israel, auch wenn Saddam Hussein dort nicht mehr herrscht, der sich ja als Nachfolger des babylonischen Königs Nebukadnezar betrachtete.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Einzelnen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 1-2:&lt;br/&gt;Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm her! Ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt,  &lt;br/&gt;2 mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben; und die Bewohner der Erde sind trunken geworden von dem Wein ihrer Unzucht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Engel ist einer der sieben Schalenengel, Bei der siebten Zornschale lesen wir, dass Babylon vor Gott gedacht wurde. („und der großen Stadt Babylon wurde vor Gott gedacht, ihr den Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes zu geben.“  Offb 16,19). Siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/10/4_Offenbarung_-_Teil_16.html&quot;&gt;www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/10/4_Offenbarung_-_Teil_16.html&lt;/a&gt;).&lt;br/&gt;Was „die an vielen Wassern sitzt“ bedeutet, wird in Vers 15 erklärt, es sind Völker und Nationen. Die Hure Babylon hat also Kontakt zu allen Völkern der Erde. Es muss sich also um ein religiöses System handeln, das alles durchdringt mit seinem Sauerteig der Sünde, der Unzucht und Verführung. Die Bewohner der Erde sind trunken geworden vom Wein ihrer Unzucht, das heisst, die Menschen waren wie betrunken und haben die Hure wie im Rausch verehrt. Es geht um eine Benebelung des Verstandes. Schon im alten Rom gab es Brot und Spiele, um den Menschen möglichst viel Ablenkung zu verschaffen.  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 3-4:&lt;br/&gt;3 Und er führte mich im Geist hinweg in eine Wüste; und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das voller Lästernamen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.  &lt;br/&gt;4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelgestein und Perlen, und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voller Gräuel und Unreinheit ihrer Unzucht; &lt;br/&gt;5 und sie hatte an ihrer Stirn einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Wüste ist der Ort, an dem Israel 40 Jahre lang umherirrte, bevor es in das gelobte Land kam. Es ist der Ort, an dem der Herr Jesus versucht wurde. An solch einem unwirtlichen Ort sieht Johannes die Hure auf einem scharlachroten Tier sitzen. Dieses Tier ist der Antichrist. Denn wie auch schon in Offenbarung 13 beschrieben ist es auch hier voll mit Namen der Lästerung (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/4/25_Offenbarung_-_Teil_13.html&quot;&gt;www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/4/25_Offenbarung_-_Teil_13.html&lt;/a&gt;). Köpfe und Hörner sind Zeichen der angemaßten Königswürde. Die Frau selber trägt auch kostbarste Gewänder. Purpur und Scharlach wurden von Königen getragen. Die Hure kann es sich leisten, sie ist bekleidet mit Gold und Edelsteinen. Purpur und Scharlach sind auch die Farben der Gewänder von Bischöfen und Kardinälen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Hure hat einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gräuel und Unzucht. Der Becher symbolisiert zunächst Reichtum, aber auch die Trunkenheit, eine tiefere Bedeutung ist eine kirchliche. In der katholischen Kirche spielt der Becher bzgl. der Transsubstantiationslehre eine wichtige Rolle, nach der sich in jeder Messe Blut und Wein tatsächlich in den Leib und das Blut Christi verwandeln. Somit würde Jesus Christus immer wieder geopfert werden, was aber der Bibel widerspricht (siehe &lt;a href=&quot;http://www.christliche-autoren.de/hebraeerbrief.html&quot;&gt;Hebräerbrief&lt;/a&gt;). Jesus wird nicht immer wieder aufs Neue geopfert. Dies ist die Vorstellung einer Mysterienreligion, dass die Menschen glauben, dass sie, wenn sie die Hostie empfangen, Sündenvergebung erfahren, auch wenn sie möglicherweise gar nicht gläubig und Bußbereit sind. Dies erinnert mehr an einen magischen Reinigungsakt. Vergebung empfängt aber der, der sich im Glauben an Jesus Christus wendet und umkehrt, nicht derjenige, der eine Oblate empfängt. &lt;br/&gt;Das Abendmahl wurde von Jesus Christus eingesetzt, zu seinem Gedenken, es darf aber nicht zu einem magischen Ritual verkommen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 6-18:&lt;br/&gt;Und ich sah die Frau trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich, als ich sie sah, mit großer Verwunderung.&lt;br/&gt;7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wundertest du dich? Ich will dir das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres, das sie trägt und die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat.  &lt;br/&gt;8 Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen und geht ins Verderben; und die Bewohner der Erde, deren Namen nicht im Buch des Lebens geschrieben sind von Grundlegung der Welt an, werden sich wundern, wenn sie das Tier sehen, dass es war und nicht ist und da sein wird.  &lt;br/&gt;9 Hier ist der Verstand nötig, der Weisheit hat: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt. Und es sind sieben Könige:  &lt;br/&gt;10 Die fünf ersten sind gefallen, der eine ist, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kurze Zeit bleiben.  &lt;br/&gt;11 Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben.  &lt;br/&gt;12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Königreich empfangen haben, aber mit dem Tier eine Stunde Macht wie Könige empfangen.  &lt;br/&gt;13 Diese haben einen Sinn und geben ihre Kraft und Macht dem Tier.  &lt;br/&gt;14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn es ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Treue. &lt;br/&gt;15 Und er spricht zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Völkerscharen und Nationen und Sprachen;  &lt;br/&gt;16 und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihr Fleisch fressen und sie mit Feuer verbrennen.  &lt;br/&gt;17 Denn Gott hat in ihre Herzen gegeben, seinen Sinn zu tun und in einem Sinn zu handeln und ihr Königreich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes vollendet sein werden.  &lt;br/&gt;18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, welche die Königsherrschaft über die Könige der Erde hat.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dies erinnert zunächst an Herodias, die Frau, die ihre Tochter dazu anhielt, dafür zu sorgen, dass Herodes Johannes den Täufer köpfen ließ (Mt. 14). Herodias war auch eine Hure und sorgte so dafür, dass der Gerechte, Johannes der Täufer, sterben musste, da er die Hurerei der Herodias mit Herodes anprangerte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die sieben Köpfe sind sieben Weltreiche, die zeitlich aufeinander folgen. Fünf davon sind zum Zeitpunkt der Abfassung der Offenbarung vergangen. Die zehn Hörner sind womöglich zehn Verwaltungsbezirke, in die die Welt in das Reich des Antichristen eingeteilt werden wird. Sie geben ihre Kraft und Macht dem Tier.&lt;br/&gt;Die sieben Könige sind Repräsentanten der sieben großen Weltreiche: Ägypten, Assyrien, Babylon, Medo-Persien, Griechenland, schließlich Rom als das sechste Reich und das siebte Weltreich ist das wiedererstehende römische Reich („Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht und wird aus dem Abgrund heraufsteigen“ / „es war und nicht ist und da sein wird“).&lt;br/&gt;Die Europäische Union kann mit dem neu entstehenden römischen Reich gemeint sein und ist somit das Zentrum des antichristlichen Reiches. Dort liegt auch Rom mit seiner falschen Religion.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Zu Vers 11 (Und das Tier, das war und nicht ist, es ist selbst sowohl ein achter als auch von den sieben und geht ins Verderben):&lt;br/&gt;Dieses Tier geht hervor aus dem neu entstehenden römischen Reich, diesem vereinten Europa, welches auch diktatorische Züge aufweist. Das Tier, das nicht ist, ist auch selbst ein achter, das heisst, der Antichrist erhält eine tödliche Wunde (Offenbarung 13), steht wieder auf und setzt sich selbst wieder an seine Stelle und ist daher einer von den sieben, aber auch gleichzeitig der achte, der wiederbelebte Herrscher. So imitiert der Antichrist auch die Auferstehung Jesu von den Toten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Hure wird fallengelassen, als sie nicht mehr benötigt wird (Vers 16). Das wahre Gesicht der dämonischen Welteinheitsreligion kann dann offenbart werden. Dann wird allein der Antichrist verehrt, der falsche Prophet macht das Bild des Antichristen durch Propaganda perfekt. &lt;br/&gt;Das Lamm wird sie jedoch besiegen (Vers 14), bei der Schlacht von Harmageddon. &lt;br/&gt;In Vers 17 wird deutlich, dass Gott selbst die Fäden in der Hand behält. Er gesteht an Macht und Zeit dem Antichristen und der von ihm inspirierten Menschheit nur soviel zu, wie es für sein Gerichtshandeln nötig ist, bis die Worte Gottes vollendet sein werden. Aus der Offenbarung geht hervor, dass der Antichrist 42 Monate Zeit hat, 3½  Jahre. Die 70. Jahrwoche aus Daniel 9,27 erfüllt sich (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2010/10/22_Endzeitprophetie.html&quot;&gt;Endzeitprophetie&lt;/a&gt;). Eine Jahrwoche sind sieben Jahre. Und  in der zweiten Hälfte wird er seine Maske fallen lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Vers 18 gibt es einen weiteren deutlichen Hinweis darauf, dass es sich bei der Hure Babylon um Rom handelt, um die römisch-katholische Kirche. Im 1. Petrusbrief wird dies bestätigt:&lt;br/&gt;„Es grüßt euch die Miterwählte in Babylon und Markus, mein Sohn“ (1. Petrus 5,13).&lt;br/&gt;Dies wurde geschrieben zur Zeit des Kaisers Nero, als die Christenverfolgung ihren Anfang nahm. Babylon wird hier als eine Art Deckname für Rom verwendet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aufgrund einiger Parallelen zu Offenbarung 13 siehe auch die Betrachtungen dazu:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/4/25_Offenbarung_-_Teil_13.html&quot;&gt;www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/4/25_Offenbarung_-_Teil_13.html&lt;/a&gt;</description>
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      <title>Offenbarung - Teil 16</title>
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      <pubDate>Tue, 4 Oct 2011 08:25:23 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/10/4_Offenbarung_-_Teil_16_files/offenbarung.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Media/object002_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Offenbarung an Johannes&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kapitel 16&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Offenbarung 16&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die sieben Zornschalen Gottes&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Geht hin und gießt die sieben Schalen des Grimmes Gottes aus auf die Erde. &lt;br/&gt;2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten. &lt;br/&gt;3 Und der zweite goss seine Schale aus auf das Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und jede lebendige Seele starb, alles was im Meer war. &lt;br/&gt;4 Und der dritte goss seine Schale aus auf die Ströme und die Wasserquellen, und es wurde zu Blut.  &lt;br/&gt;5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Du bist gerecht, der ist und der war, der Heilige, dass du so gerichtet hast.  &lt;br/&gt;6 Denn Blut von Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind es wert.  &lt;br/&gt;7 Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, Gott, Allmächtiger, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte. &lt;br/&gt;8 Und der vierte goss seine Schale aus auf die Sonne; und es wurde ihr gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen.  &lt;br/&gt;9 Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt und lästerten den Namen Gottes, der über diese Plagen Macht hat, und sie taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben. &lt;br/&gt;10 Und der fünfte goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert; und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz  &lt;br/&gt;11 und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken. &lt;br/&gt;12 Und der sechste goss seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit der Weg der Könige von Sonnenaufgang her bereitet wurde.  &lt;br/&gt;13 Und ich sah aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Frösche;  &lt;br/&gt;14 denn es sind Geister von Dämonen, die Zeichen tun, die ausziehen zu den Königen des ganzen Erdkreises, sie zu versammeln zu dem Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.  &lt;br/&gt;15 — Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt umhergehe und man nicht seine Schande sehe! —  &lt;br/&gt;16 Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Harmagedon heißt. &lt;br/&gt;17 Und der siebente goss seine Schale aus in die Luft; und es kam eine laute Stimme aus dem Tempel vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen.  &lt;br/&gt;18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner; und ein großes Erdbeben geschah, desgleichen nicht geschehen ist, seitdem ein Mensch auf der Erde war, ein so gewaltiges, so großes Erdbeben.  &lt;br/&gt;19 Und die Große Stadt wurde in drei Teile gespalten, und die Städte der Nationen fielen, und der großen Stadt Babylon wurde vor Gott gedacht, ihr den Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes zu geben.  &lt;br/&gt;20 Und jede Insel verschwand, und Berge wurden nicht gefunden.  &lt;br/&gt;21 Und ein großer Hagel, wie zentnerschwer, fällt aus dem Himmel auf die Menschen nieder; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Buch der Offenbarung finden wir verschiedene Reihen von Gerichten vor, die sich ständig steigern. Zu Beginn sind es die sieben Siegelgerichte. Aus dem siebten Siegel gehen die sieben Posaunengerichte hervor und aus der siebten Posaune geht die Reihe der sieben Zornschalengerichte hervor, mit denen wir uns folgend beschäftigen.&lt;br/&gt;Die Gemeinde der Glaubenden ist zum Zeitpunkt der Zornschalengerichte wohl schon entrückt (siehe auch &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/3/18_Offenbarung_-_Teil_11.html&quot;&gt;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/3/18_Offenbarung_-_Teil_11.html&lt;/a&gt;).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese sieben Plagen sind die letzten, es ist die Vollendung des Zornes Gottes. In schnellem Ablauf brechen diese Gerichte über die von Gott abgefallene Menschheit hinein. Schalen sind schneller zu entleeren als Kelche oder Becher. Das Gericht trifft die Welt des Antichristen und seines falschen Propheten. Sie haben die Menschheit zur Katastrophe geführt und verführt. Und die Menschen nahmen die Gelegenheit zur Umkehr nicht wahr, selbst hier, inmitten schwerster Gerichte lesen wir, dass sie nicht Buße taten, ja dass sie sogar Gott lästerten. Es sind die Menschen, die das Malzeichen des Tieres tragen und sein Bild anbeten. Die Gemeinde ist zu diesem Zeitpunkt bereits entrückt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gemäß Sacharja 12-14 wird sich Israel bekehren, wenn die Schlacht von Harmagedon erfolgt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn wir die sieben Zornschalengerichte mit den vorausgegangenen Posaunengerichten vergleichen, sehen wir interessante Parallelen. Ebenso mit den zehn Plagen in Ägypten. Sowohl bei den Posaunengerichten als auch bei den Schalengerichten gibt es eine Einführung in diese Gerichte. In beiden Fällen gibt es ein Vorspiel im Himmel. Bei den Posaunengerichten sind es die Gebete der Heiligen (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/1/4_Offenbarung_-_Teil_6.html&quot;&gt;Offenbarung 8&lt;/a&gt;), und bei den Schalengerichten ist es das Lied der Sieger aus Kapitel 15 (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/8/3_Offenbarung_-_Teil_15.html&quot;&gt;Offenbarung 15&lt;/a&gt;).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bei den Posaunen war es so, dass die Gebete zusammen mit dem Feuer des Altars die Posaunengerichte gewissermaßen auslösen  (siehe Offenbarung 8,3ff.). Und die erste Posaune bewirkt ja auch, dass ein Drittel der Bäume und das ganze Gras verbrannte. Beim ersten Zornschalengericht wird die Schale direkt auf die Erde ausgegossen. Bei der Posaune wurden Hagel und Feuer auf die Erde gegossen, nun aber die Schale selbst. Es trifft nun die Menschen direkt, diese waren auch in vorhergehenden Gerichten betroffen, nun sind es aber namentlich die, die das Malzeichen des Tieres tragen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bei der zweiten Posaune war es so, dass ein Drittel des Meeres zu Blut wurde und ein Drittel der Meereslebewesen starb. Bei der zweiten Zornschale wird das ganze Meer zu Blut und alle Meereslebewesen sterben. Hier wird also die Steigerung bei den Gerichten überdeutlich. &lt;br/&gt;Bei der dritten Posaune wurde ein Drittel aller Flüsse und Seen zu Wermut, also ungenießbar. Bei der dritten Schale wird das ganze Wasser der Flüsse und Seen zu Blut. Hier rächt Gott das Blut der Heiligen, welches vergossen wurde (Vers 6). &lt;br/&gt;Bei der vierten Posaune verfinsterte sich ein Drittel von Sonne, Mond und Sternen. Bei der vierten Zornschale ist es hingegen so, dass die Sonne so stark scheint, dass sie die Menschen mit Feuer versengt. &lt;br/&gt;Bei der fünften Posaune wurde die Sonne verfinstert und Heuschrecken plagten die Menschen (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/1/10_Offenbarung_-_Teil_7.html&quot;&gt;Offenbarung 9&lt;/a&gt;). Bei der fünften Zornschale ist auch wieder von einer Verfinsterung die Rede. Diesmal ist es das Reich des Antichristen, also auch unsere Welt. Auch hier erleiden die Menschen Qualen.&lt;br/&gt;Bei der sechsten Posaune werden die vier Engel losgelassen, die am Strom Euphrat gebunden sind. Sie sollten ein Drittel der Menschen töten. Bei der sechsten Zornschale wird der Strom Euphrat ausgetrocknet und es kommt zur Schlacht von Harmagedon, bei der alle Feinde Gottes fallen werden.&lt;br/&gt;Bei der siebten Posaune wurde der Sieg Gottes verkündet, begleitet von Blitzen, Donner, Erdbeben und Hagel (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/3/18_Offenbarung_-_Teil_11.html&quot;&gt;Offenbarung 11&lt;/a&gt;). Bei der siebten Zornschale treten wieder Blitze, Donner, Hagel und Erdbeben auf  und die Niederlage der Nationen wird verkündet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verglichen mit den ägyptischen Plagen sind ebenso einige Parallelen zu finden (Beulen, Blut, Finsternis, Hagel).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Einzelnen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 1-2:&lt;br/&gt;Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Geht hin und gießt die sieben Schalen des Grimmes Gottes aus auf die Erde.&lt;br/&gt;2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und sein Bild anbeteten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Stimme ist die Stimme Gottes. An sieben Engel ergeht die direkte Botschaft, die sieben Zornschalen auszugießen.&lt;br/&gt;Zu dem Geschwür, siehe die Parallele zur sechsten Plage in Ägypten (2Mose 9, 8-12):&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;8 Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: Nehmt euch beide Hände voll Ofenruß, und Mose soll ihn vor den Augen des Pharao gegen den Himmel streuen.  &lt;br/&gt;9 Dann wird er über dem ganzen Land Ägypten zu Staub werden, und es werden daraus an den Menschen und am Vieh im ganzen Land Ägypten Geschwüre entstehen, die in Blasen aufbrechen.  &lt;br/&gt;10 Und sie nahmen den Ofenruß und traten vor den Pharao, und Mose streute ihn gegen den Himmel; so wurde er zu Geschwüren von Blasen, die an den Menschen und am Vieh aufbrachen.  &lt;br/&gt;11 Die Wahrsagepriester aber konnten wegen der Geschwüre nicht vor Mose treten; denn die Geschwüre waren an den Wahrsagepriestern wie an allen Ägyptern.  &lt;br/&gt;12 Doch der HERR verstockte das Herz des Pharao, und er hörte nicht auf sie, wie der HERR zu Mose geredet hatte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Herr verstockte das Herz des Pharao, nachdem dieser selbst zuvor schon sein Herz verstockt hatte (2 Mose 8,28/2 Mose 9,11). Es gibt einen Zeitpunkt ab dem es zu spät ist, wo auch die Geduld Gottes ein Ende hat. So auch bei den Zornschalengerichten. Die Entrückten sind zu diesem Zeitpunkt bereits beim Herrn, die anderen hatten die vielen Gelegenheiten zur Umkehr zuvor nicht ergriffen, sondern zuletzt auch das Malzeichen des Tieres angenommen. Sie kommen jetzt in die Zornschalengerichte. Und selbst hier tun sie nicht Buße, sondern lästern Gott sogar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Malzeichen des Tieres könnte mit einem Computer-Chip im Zusammenhang stehen. Die Technik, solche Chips unter die Haut zu spritzen, gibt es bereits seit Längerem (siehe RFID-Chip). Das Geschwür könnte durch Unverträglichkeiten dieses Chips und der enthaltenen Metalle bzw. der Strahlung des Chips ausgelöst werden. Doch ist dies zum jetzigen Zeitpunkt spekulativ.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 3-7:&lt;br/&gt;3 Und der zweite goss seine Schale aus auf das Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und jede lebendige Seele starb, alles was im Meer war. &lt;br/&gt;4 Und der dritte goss seine Schale aus auf die Ströme und die Wasserquellen, und es wurde zu Blut.&lt;br/&gt;5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Du bist gerecht, der ist und der war, der Heilige, dass du so gerichtet hast.  &lt;br/&gt;6 Denn Blut von Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind es wert.  &lt;br/&gt;7 Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, Gott, Allmächtiger, wahrhaftig und gerecht sind deine Gerichte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dazu die Parallele aus 2. Mose 7,20-25:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;20 Da taten Mose und Aaron, wie der HERR geboten hatte; und er erhob den Stab und schlug vor den Augen des Pharao und vor den Augen seiner Hofbeamten auf das Wasser im Nil. Da wurde alles Wasser, das im Nil war, in Blut verwandelt.  &lt;br/&gt;21 Die Fische im Nil starben, und der Nil wurde stinkend, und die Ägypter konnten das Wasser aus dem Nil nicht trinken; und das Blut war im ganzen Land Ägypten.  &lt;br/&gt;22 Aber die Wahrsagepriester Ägyptens machten es ebenso mit ihren Zauberkünsten. Da blieb das Herz des Pharao verstockt, und er hörte nicht auf sie, wie der HERR geredet hatte.  &lt;br/&gt;23 Da wandte sich der Pharao um, ging in sein Haus und nahm auch dies nicht zu Herzen.  &lt;br/&gt;24 Alle Ägypter aber gruben in der Umgebung des Nil nach Wasser zum Trinken, denn vom Wasser des Nil konnten sie nicht trinken.  &lt;br/&gt;25 Und es wurden sieben Tage erfüllt, nachdem der HERR den Nil geschlagen hatte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Ägypten war diese Plage zeitlich begrenzt. Bei der zweiten Zornschale können wir davon ausgehen, dass der Zustand bleibend ist. Der abgefallenen Menschheit wird die Lebensgrundlage entzogen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ab Vers 5 kommt ein Einschub, der die Beweggründe Gottes offen legt. Gott ist heilig und gerecht. Auch seine große Gnade und Geduld hat einmal ein Ende. Das Blut ist die Antwort auf das vergossene Blut der Heiligen und Propheten. &lt;br/&gt;Was den Gläubigen angetan wurde und auch heute mancherorts noch angetan wird, davon schreibt der Hebräerbrief:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;35 Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder; andere aber wurden gefoltert, da sie die Befreiung nicht annahmen, um eine bessere Auferstehung zu erlangen.  &lt;br/&gt;36 Andere aber wurden durch Verhöhnung und Geißelung versucht, dazu durch Fesseln und Gefängnis.  &lt;br/&gt;37 Sie wurden gesteinigt, zersägt, starben den Tod durch das Schwert, gingen umher in Schafpelzen, in Ziegenfellen, Mangel leidend, bedrängt, geplagt.  &lt;br/&gt;38 Sie, deren die Welt nicht wert war, irrten umher in Wüsten und Gebirgen und Höhlen und den Klüften der Erde.&lt;br/&gt;(Hebräer 11,35-38)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gottes Gerichte sind gerecht. Nie trifft es Unschuldige. Kein weltliches Gericht hätte die Geduld, die Gott hatte und jetzt noch hat. Doch auch für diese Geduld gibt es ein Ende.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 8-9:&lt;br/&gt;8 Und der vierte goss seine Schale aus auf die Sonne; und es wurde ihr gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen.  &lt;br/&gt;9 Und die Menschen wurden von großer Hitze versengt und lästerten den Namen Gottes, der über diese Plagen Macht hat, und sie taten nicht Buße, ihm Ehre zu geben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Sonne ist an sich der Lebensspender. Aber nun wird dies in das Gegenteil verkehrt. Möglich, dass der Mensch durch die Zerstörung der Ozonschicht bereits seinen Anteil an diesem Gericht hat, wenn auch nur vorgeschattet. Der Mensch hat den Auftrag, die Erde zu bewahren und nicht sie zu zerstören. Nun nimmt Gott selbst seine Schöpfung wieder zurück. Er bereitet eine neue Erde, einen neuen Himmel, das alte wird vollständig vergehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Menschen lästerten Gott und taten nicht Buße. Gott hat die Macht über diese Plagen, das heisst, er könnte sie auch wieder stoppen, doch kein Mensch zeigt den Willen zur Umkehr. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 10-11:&lt;br/&gt;10 Und der fünfte goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert; und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz  &lt;br/&gt;11 und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jetzt trifft es direkt das Zentrum des antichristlichen Reiches. So wie es in Ägypten letztendlich auch den Pharao direkt trifft. Die neunte ägyptische Plage bestand auch aus Finsternis:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;21 Da sprach der HERR zu Mose: Strecke deine Hand gegen den Himmel aus! Dann wird eine solche Finsternis über das Land Ägypten kommen, dass man die Finsternis greifen kann.  &lt;br/&gt;22 Und Mose streckte seine Hand gegen den Himmel aus: Da entstand im ganzen Land Ägypten eine dichte Finsternis drei Tage lang.  &lt;br/&gt;23 Man konnte einander nicht sehen, und niemand stand von seinem Platz auf drei Tage lang; aber alle Söhne Israel hatten Licht in ihren Wohnsitzen.&lt;br/&gt;(2 Mose 10,21-23)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Geschwüre und Schmerzen bestehen fort. Es zeigt sich nun das wahre Gesicht des antichristlichen Reiches: Es ist ein Reich der Finsternis. Die Menschen lästern Gott, doch es ist nicht Gott, der verantwortlich ist für die Finsternis, sondern der Antichrist und die ihm folgenden, unbußfertigen Menschen. Gott vollzieht das Gericht, lieber wäre es ihm gewesen, er hätte es nicht tun müssen und die Menschen wären zu ihm umgekehrt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 12-16:&lt;br/&gt;12 Und der sechste goss seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser vertrocknete, damit der Weg der Könige von Sonnenaufgang her bereitet wurde.  &lt;br/&gt;13 Und ich sah aus dem Mund des Drachen und aus dem Mund des Tieres und aus dem Mund des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, wie Frösche;  &lt;br/&gt;14 denn es sind Geister von Dämonen, die Zeichen tun, die ausziehen zu den Königen des ganzen Erdkreises, sie zu versammeln zu dem Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen.  &lt;br/&gt;15 — Siehe, ich komme wie ein Dieb. Glückselig, der wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt umhergehe und man nicht seine Schande sehe! —  &lt;br/&gt;16 Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Harmagedon heißt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Strom Euphrat ist die östliche Grenze des verheissenen Landes Israels (1 Mose 15,18). Dieser Strom trocknet nun aus um den Weg den Königen des Ostens („von Sonnenaufgang her“) zu bereiten. Der Bereich östlich des Euphrats ist der Bereich Iran/Irak bis hin zu China. Leicht kommt so ein Millionen-Heer zustande. Und dieses Heer wird gegen Israel marschieren. Der Ort dieser Schlacht ist Harmagedon. Dieser Ort liegt in Israel, etwa 100 Kilometer nördlich von Jerusalem. Dies ist der hebräische Name für den Berg Megiddo. Harmagedon ist abgeleitet von „Har Megiddo“ (der Berg von Megiddo).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Napoleon stand auch einmal an diesem Schlachtfeld und sagte, dass es das größte Schlachtfeld sei, welches er je gesehen habe. Dort findet auch die endzeitliche Schlacht statt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Könige des Ostens sind Verführte, sie sind dämonisch inspiriert. Wie Frösche kommen aus den Mündern des Drachens (Satans), des Tieres (Antichrist) und des falschen Propheten drei unreine Geister, die die Könige der Erde zur Schlacht von Harmagedon versammeln. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Vers 15 ist ein Einschub, der nochmals warnt vor dem unerwarteten Kommen des Herrn. Es gilt bereit zu sein für diesen Tag.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Sacharja 12-14 heisst es auch, dass Jerusalem zum Taumelkelch für alle Nationen ringsum werden wird (Sacharja 12,2).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Sacharja 12,3 heisst es:&lt;br/&gt;Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier ist wohl die Schlacht von Harmagedon gemeint. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sacharja 12,8-9:&lt;br/&gt;An jenem Tag wird der HERR die Bewohner von Jerusalem beschirmen; und der Stürzende unter ihnen wird an jenem Tag wie David sein und das Haus David wie Gott, wie der Engel des HERRN vor ihnen her. &lt;br/&gt;9 Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Sieg Gottes wird hier bereits vorhergesagt.&lt;br/&gt;Und auch Israel wird nun zum Herrn umkehren. 144.000 aus den 12 Stämmen (Offb.7) waren bereits zusammen mit der Gemeinde entrückt worden, nun bekehrt sich Israel als Nation zum Herrn:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;10 Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.  &lt;br/&gt;11 An jenem Tag wird die Wehklage in Jerusalem groß sein wie die Wehklage von Hadad-Rimmon in der Ebene von Megiddo. &lt;br/&gt;(Sacharja 12,10-11)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 17-21:&lt;br/&gt;17 Und der siebente goss seine Schale aus in die Luft; und es kam eine laute Stimme aus dem Tempel vom Thron her, die sprach: Es ist geschehen.  &lt;br/&gt;18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner; und ein großes Erdbeben geschah, desgleichen nicht geschehen ist, seitdem ein Mensch auf der Erde war, ein so gewaltiges, so großes Erdbeben.  &lt;br/&gt;19 Und die Große Stadt wurde in drei Teile gespalten, und die Städte der Nationen fielen, und der großen Stadt Babylon wurde vor Gott gedacht, ihr den Kelch des Weines des Grimmes seines Zornes zu geben.  &lt;br/&gt;20 Und jede Insel verschwand, und Berge wurden nicht gefunden.  &lt;br/&gt;21 Und ein großer Hagel, wie zentnerschwer, fällt aus dem Himmel auf die Menschen nieder; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels, denn seine Plage ist sehr groß.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es ist geschehen. Das Alte ist am Ende. Das Tausendjährige Reich wird sich anschließen und danach das endgültige Aus der jetzigen Welt.&lt;br/&gt;Auch kosmische Umwälzungen finden statt. Ein nie da gewesenes Erdbeben wird sich ereignen. Mit „die große Stadt“ kann nur Jerusalem gemeint sein. Sie wird in drei Teile zerrissen. Jerusalem wird nicht zerstört, sondern nur topographisch verändert. Die Städte der Nationen hingegen fallen, sie werden zerstört. Der Fall Babylons wird in Offenbarung 17 näher beschrieben. &lt;br/&gt;Es finden weitere geographische Veränderungen statt, es gibt keine Berge mehr, die Inseln sind – möglicherweise durch das große Beben – verschwunden. &lt;br/&gt;Wegen des großen Hagels, zentnerschwer, lästern die Menschen weiterhin Gott, auch am Ende des Endes sind Buße und Umkehr nicht zu finden.</description>
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      <title>Offenbarung - Teil 15</title>
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      <pubDate>Wed, 3 Aug 2011 19:57:14 +0200</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/8/3_Offenbarung_-_Teil_15_files/offenbarung.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Media/object002_5.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Offenbarung an Johannes&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kapitel 14, Teil 2 und Kapitel 15&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Offenbarung 14, 14 bis 15,8&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Zeit der Ernte ist gekommen&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;14 Und ich sah: Und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn, der auf seinem Haupt einen goldenen Siegeskranz und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.  &lt;br/&gt;15 Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte! Denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden.  &lt;br/&gt;16 Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. &lt;br/&gt;17 Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel im Himmel hervor, und auch er hatte eine scharfe Sichel.  &lt;br/&gt;18 Und ein anderer Engel, der Macht über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde! Denn seine Beeren sind reif geworden.  &lt;br/&gt;19 Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und las den Weinstock der Erde ab und warf die Trauben in die große Kelter des Grimmes Gottes.  &lt;br/&gt;20 Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und Blut ging aus der Kelter hervor bis an die Zügel der Pferde, 1 600 Stadien weit.  Kapitel 15&lt;br/&gt;Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: Sieben Engel, die sieben Plagen hatten, die letzten; denn in ihnen wurde der Grimm Gottes vollendet. &lt;br/&gt;2 Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt, und sah die Überwinder über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens an dem gläsernen Meer stehen, und sie hatten Harfen Gottes.  &lt;br/&gt;3 Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, König der Nationen!  &lt;br/&gt;4 Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind. &lt;br/&gt;5 Und nach diesem sah ich: Und der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet.  &lt;br/&gt;6 Und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel hervor, bekleidet mit reinem, glänzendem Leinen und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln.  &lt;br/&gt;7 Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen, voll des Grimmes Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.  &lt;br/&gt;8 Und der Tempel wurde mit Rauch gefüllt von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Macht; und niemand konnte in den Tempel eintreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Zeit der Ernte ist gekommen. Als der Herr Jesus vor rund 2000 Jahren das erste Mal erschienen war, kam er als der Erretter. Alle, die ihn als Erlöser angenommen haben, dürfen die Errettung vor dem Gericht erfahren. Wenn Jesus Christus zum zweiten Mal auf die Erde kommt, wird er als Richter kommen. Alle, die ihn abgelehnt haben, müssen durch das angekündigte Gericht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vers 14:&lt;br/&gt;Und ich sah: Und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer gleich einem Menschensohn, der auf seinem Haupt einen goldenen Siegeskranz und in seiner Hand eine scharfe Sichel hatte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Wolke ist in der Bibel immer wieder ein Zeichen im Zusammenhang mit dem Erscheinen Gottes. Auf dem Berg Sinai als Gott sich dem Volk offenbarte, erschien Gott in einer Wolke mit großem Posaunenschall. Eine Wolke erschien auch bei der Verklärung des Herrn Jesus, wo es heisst: „Und es kam eine Wolke, die sie überschattete; und eine Stimme kam aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn, ihn hört!“ (Markus 9,7)&lt;br/&gt;Bei der Himmelfahrt Jesu kam eine Wolke und nahm ihn auf.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auch in dieser Stelle erscheint eine weiße Wolke. Es ist die Wolke des Richters. In Daniel 7 wird Jesus bereits als Weltenrichter prophezeit:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;9 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und einer, der alt war an Tagen, sich setzte. Sein Gewand war weiß wie Schnee und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle, sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer.  &lt;br/&gt;10 Ein Feuerstrom floss und ging von ihm aus. Tausend mal Tausende dienten ihm, und zehntausend mal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht setzte sich, und Bücher wurden geöffnet.  &lt;br/&gt;11 Dann schaute ich wegen der Stimme der großen Worte, die das Horn redete; ich schaute, bis das Tier getötet und sein Leib zerstört und dem Brand des Feuers übergeben wurde.  &lt;br/&gt;12 Und den übrigen Tieren wurde ihre Herrschaft weggenommen, und Lebensdauer wurde ihnen gegeben bis auf Zeit und Stunde. &lt;br/&gt;13 Ich schaute in Visionen der Nacht: Und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie der Sohn eines Menschen. Und er kam zu dem Alten an Tagen, und man brachte ihn vor ihn.  &lt;br/&gt;14 Und ihm wurde Herrschaft und Ehre und Königtum gegeben, und alle Völker, Nationen und Sprachen dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum so, dass es nicht zerstört wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jesus selbst nimmt Bezug auf den Propheten Daniel (Mt. 24,15). Jesus bezeichnete sich selbst oft als Menschensohn, z.B.:&lt;br/&gt;„Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit.“  (Mt. 24,30)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Auf dem Haupt hat Jesus als Zeichen der Königsherrschaft einen goldenen Siegeskranz. In seiner Hand hat er eine scharfe Sichel. Nun erscheint Jesus nicht mehr als das Lamm, sondern als der Reiter auf dem weißen Pferd, von dem in Offb. 19 noch die Rede sein wird, der als der Sieger auftritt und der eine scharfe Sichel hat um die Ernte einzufahren. &lt;br/&gt;Die Ernte ist ein geläufiges Bild für das Weltgericht. Auch die Sichel ist hier als Bild zu verstehen, als Symbol für die Autorität, das Gericht auszuüben. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schon in Jesaja 63 ist von diesem Gericht prophetisch die Rede, als auch von der Errettung der Erlösten:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;1 „Wer ist dieser, der dort von Edom her kommt, von Bozra mit hochroten Kleidern; er, der prächtig aussieht in seinem Gewand, stolz auftritt in der Fülle seiner Kraft? »Ich bin es, der ich von Gerechtigkeit rede und mächtig bin zum Retten!« &lt;br/&gt;2 Warum ist denn dein Gewand so rot, und deine Kleider sehen aus wie die eines Keltertreters? &lt;br/&gt;3 »Ich habe die Kelter allein getreten, und von den Völkern war kein Mensch mit mir; und so habe ich sie zertreten in meinem Zorn und zerstampft in meinem Grimm, dass ihr Saft an meine Kleider spritzte und ich mein ganzes Gewand besudelte. &lt;br/&gt;4 Denn ich hatte mir einen Tag der Rache vorgenommen; das Jahr meiner Erlösten war gekommen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Edom bedeutet „rot“, hier im Sinne von Blut des Gerichts. Edom ist hier als Typus, als Vorbild genannt für das Weltgericht.&lt;br/&gt;Es geht um ein historisches Ereignis, welches aber auch für das Endgericht eine typologische Bedeutung besitzt. &lt;br/&gt;Mit dem „Keltertreter“ wird hier bereits die Richterrolle Jesu mit dem Sichel prophetisch vorgeschattet. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Joel 4 heisst es:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;12 Die Nationen sollen sich aufmachen und hinaufziehen ins Tal Joschafat! Denn dort werde ich sitzen, um alle Nationen ringsumher zu richten.  &lt;br/&gt;13 Legt die Sichel an! Denn die Ernte ist reif. Kommt, stampft! Denn die Kelter ist voll, die Kelterkufen fließen über. Denn groß ist ihre Bosheit.  &lt;br/&gt;14 Scharen über Scharen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung.&lt;br/&gt;15 Die Sonne und der Mond verfinstern sich, und die Sterne verlieren ihren Glanz.  &lt;br/&gt;16 Und der HERR brüllt aus Zion und lässt aus Jerusalem seine Stimme erschallen, und Himmel und Erde erbeben. Und der HERR ist eine Zuflucht für sein Volk und eine Feste für die Söhne Israel.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 15-16:&lt;br/&gt;Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte! Denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden.&lt;br/&gt;16 Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Erntezeit ist da. Bei der Ernte wird unterschieden zwischen dem Unkraut und dem Weizen. Dazu das Gleichnis aus Matthäus 13:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;39 der Feind aber, der es gesät hat, ist der Teufel; die Ernte aber ist die Vollendung des Zeitalters, die Schnitter aber sind Engel.  &lt;br/&gt;40 Wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.  &lt;br/&gt;41 Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle Ärgernisse zusammenlesen und die, die Gesetzloses tun,  &lt;br/&gt;42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.  &lt;br/&gt;43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in dem Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat, der höre!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Ungläubigen werden mit dem Unkraut gleichgesetzt, sie werden getrennt von den Gerechten, die durch das Blut Jesu erlöst sind. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Auftrag Jesu zu Richten ist da. Der Auftrag wird Jesus von einem Engel aus dem Tempel Gottes überbracht. Umgehend kommt der Herr dem Auftrag nach und wirft seine Sichel auf die Erde.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 17-20:&lt;br/&gt;17 Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel im Himmel hervor, und auch er hatte eine scharfe Sichel.  &lt;br/&gt;18 Und ein anderer Engel, der Macht über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lauter Stimme zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde! Denn seine Beeren sind reif geworden.  &lt;br/&gt;19 Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und las den Weinstock der Erde ab und warf die Trauben in die große Kelter des Grimmes Gottes.  &lt;br/&gt;20 Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und Blut ging aus der Kelter hervor bis an die Zügel der Pferde, 1 600 Stadien weit. &lt;br/&gt;Dieser Engel ist nun nicht mehr Jesus, er hat selber eine Sichel in der Hand. Denn wie in Mt. 13,41 gelesen wird der Menschensohn seine Engel aussenden um mit ihnen zu ernten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Vers 18 tritt ein weiterer Engel auf. Er kommt vom Altar her. Dies ist der Altar vor dem sich die Märtyrer aus Offenbarung 6 befinden. Dieser Engel hat Vollmacht über das Feuer. Schon bei den Posaunengerichten haben wir gelesen, dass Feuer vom Räucheraltar ausgesendet wird (siehe &lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/1/4_Offenbarung_-_Teil_6.html&quot;&gt;www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Texte/Eintrage/2011/1/4_Offenbarung_-_Teil_6.html&lt;/a&gt;).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier ist das Gerichtsfeuer gemeint. Mit lautem Ruf wendet sich dieser Engel an den Engel mit der scharfen Sichel und gibt ihm den Auftrag, die Trauben des Weinstockes einzulesen. Die böse Frucht kann auch ausreifen, aber sie taugt nichts und wird verworfen. Das Keltertreten ist immer mit Blut verbunden, da es ein Bild für das Gericht ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Kelter wird außerhalb der Stadt getreten, damit ist gemeint außerhalb von Jerusalem. Jerusalem wird Grundlage sein für das Tausendjährige Friedensreich des Messias, nichts Unreines darf sie betrüben. Das Blut fließt bis an die Zügel der Pferde, das ist wörtlich genommen mehr als ein Meter, wobei nicht gesagt werden kann, ob es hier um ein Bild für die Schwere des Gerichts geht. 1600 Stadien sind ungefähr 300 Kilometer. Die Ebene von Megiddo in Israel umfasst in etwa diese Länge. Davon leitet sich Armageddon ab, Schauplatz der endzeitlichen Schlacht, („Har Megiddo“, der Berg von Megiddo).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kapitel 15:&lt;br/&gt;Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: Sieben Engel, die sieben Plagen hatten, die letzten; denn in ihnen wurde der Grimm Gottes vollendet. &lt;br/&gt;2 Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt, und sah die Überwinder über das Tier und über sein Bild und über die Zahl seines Namens an dem gläsernen Meer stehen, und sie hatten Harfen Gottes.  &lt;br/&gt;3 Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sagen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, König der Nationen!  &lt;br/&gt;4 Wer sollte nicht fürchten, Herr, und verherrlichen deinen Namen? Denn du allein bist heilig; denn alle Nationen werden kommen und vor dir anbeten, weil deine gerechten Taten offenbar geworden sind. &lt;br/&gt;5 Und nach diesem sah ich: Und der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet.  &lt;br/&gt;6 Und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel hervor, bekleidet mit reinem, glänzendem Leinen und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln.  &lt;br/&gt;7 Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen, voll des Grimmes Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.  &lt;br/&gt;8 Und der Tempel wurde mit Rauch gefüllt von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Macht; und niemand konnte in den Tempel eintreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kapitel 15 stellt die Ouvertüre zu den letzten sieben Gerichten, den Zornschalengerichten dar. &lt;br/&gt;Mit groß und wunderbar wird das Gericht umschrieben. Bei aller Schrecklichkeit ist es ein Wunder Gottes, der das Böse zunichte macht, der das Dasein des Antichristen beendet. Der Zorn Gottes wird vollendet. Schon Jesus sagte am Kreuz „Es ist vollbracht“. Damals ging es um das Erlösungswerk. Nun wird das Gerichtswerk vollendet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das gläserne Meer war ein großes Reinigungsbecken. Im Alten Testament ist die Rede vom ehernen Meer, welches ein kupfernes Waschbecken am Brandopferalter war, zur Reinigung vor dem Betreten des Heiligtums (2 Mose 30,17ff. / 1. Könige 7, 23-26).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Becken ist hier nicht nur mit Wasser gefüllt, sondern auch mit Feuer gemischt. Wasser als Symbol der Reinigung, das Feuer als Symbol für das Gericht. &lt;br/&gt;Die Überwinder sind bereits gereinigt. Sie stehen am gläsernen Meer im Himmel. Das irdische Meer ist nur ein Abbild. Das Urbild ist im Himmel. So wie auch der irdische Tempel Gottes ein Abbild des Tempels im Himmel ist.&lt;br/&gt;Die Erlösten singen zwei Lieder, das Lied des Mose und das Lied des Lammes. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Lied des Mose finden wir in 2. Mose 15:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Damals sangen Mose und die Söhne Israel dem HERRN dieses Lied. Sie sagten:    Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er; Pferd und Wagen warf er ins Meer. &lt;br/&gt;2 Meine Stärke und mein Loblied ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden. Er ist mein Gott, und ich will ihn preisen, der Gott meines Vaters, und ich will ihn erheben. &lt;br/&gt;3 Der HERR ist ein Kriegsheld, Jahwe sein Name. &lt;br/&gt;4 Die Wagen des Pharao und seine Streitmacht warf er ins Meer, die Auslese seiner Wagenkämpfer versank im Schilfmeer. &lt;br/&gt;5 Die Fluten bedeckten sie, sie fuhren in die Tiefen wie ein Stein. &lt;br/&gt;6 Deine Rechte, HERR, ist herrlich in Kraft; deine Rechte, HERR, zerschmettert den Feind. &lt;br/&gt;7 Und in der Fülle deiner Hoheit wirfst du nieder, die sich gegen dich erheben. Du lässt los deine Zornesglut: sie verzehrt sie wie Strohstoppeln. &lt;br/&gt;8 Beim Schnauben deiner Nase türmte sich das Wasser, die Strömungen standen wie ein Damm, die Fluten gerannen im Herzen des Meeres. &lt;br/&gt;9 Es sprach der Feind: Ich jage nach, ich hole ein, verteile Beute; es sättige sich an ihnen meine Gier, ich zücke mein Schwert, meine Hand tilgt sie aus. &lt;br/&gt;10 Du bliesest mit deinem Atem — das Meer bedeckte sie; sie versanken wie Blei in gewaltigen Wassern. &lt;br/&gt;11 Wer ist dir gleich unter den Göttern, HERR! Wer ist dir gleich, so herrlich in Heiligkeit, furchtbar an Ruhmestaten, Wunder tuend! &lt;br/&gt;12 Du strecktest aus deine Rechte — die Erde verschlang sie. &lt;br/&gt;13 In deiner Gnade hast du geleitet das Volk, das du erlöst, hast es durch deine Stärke geführt zu deiner heiligen Wohnung. &lt;br/&gt;14 Es hörten es die Völker, sie bebten; Angst ergriff Philistäas Bewohner. &lt;br/&gt;15 Da wurden bestürzt die Fürsten Edoms; die Gewaltigen Moabs, Zittern ergriff sie; es verzagten alle Bewohner Kanaans. &lt;br/&gt;16 Es überfiel sie Schrecken und Furcht; vor der Größe deines Arms wurden sie stumm wie ein Stein, während hindurchzog dein Volk, HERR, während hindurchzog das Volk, das du erworben. &lt;br/&gt;17 Du wirst sie bringen und pflanzen auf den Berg deines Erbteils, die Stätte, die du, HERR, zu deiner Wohnung gemacht hast, das Heiligtum, Herr, das deine Hände bereitet haben. &lt;br/&gt;18 Der HERR ist König auf immer und ewig! &lt;br/&gt;19 Denn als die Pferde des Pharao mit seinen Wagen und mit seinen Reitern ins Meer gezogen waren, hat der HERR das Wasser des Meeres über sie zurückkehren lassen; aber die Söhne Israel sind auf trockenem Land mitten durchs Meer gegangen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Lied des Lammes finden wir in Offenbarung 5, 9-10:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;9 Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut Menschen für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation  &lt;br/&gt;10 und hast sie unserem Gott zu einem Königtum und zu Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Gott wird als der Allmächtige gepriesen, der gerecht richtet. Ehrfurcht vor Gott und Lob seines Namens schallen her von den Erlösten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Verse 5-8:&lt;br/&gt;Und nach diesem sah ich: Und der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet.&lt;br/&gt;6 Und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen aus dem Tempel hervor, bekleidet mit reinem, glänzendem Leinen und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln.  &lt;br/&gt;7 Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen, voll des Grimmes Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.  &lt;br/&gt;8 Und der Tempel wurde mit Rauch gefüllt von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Macht; und niemand konnte in den Tempel eintreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hier ist das Zeugnis Gottes gemeint. Der Tempel ist der himmlische Tempel. Aus diesem gehen die Gerichtsengel hervor. Sie werden gesendet, es ist nicht ihr eigener Antrieb.&lt;br/&gt;Sie sind völlig rein, durch ihre Kleidung wird die Heiligkeit Gottes ausgedrückt. Die vier lebendigen Wesen sind Cherubim, die in der nächsten Umgebung Gottes sind. Einer der Cherubim gibt den sieben Engeln die sieben Schalen, welche die sieben Zornschalengerichte symbolisieren. Schalen sind flacher als Kelche. Ihr Inhalt kann schnell entleert werden. Daher die schnelle Abfolge der Zornschalengerichte. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Vers 8 wird der Tempel Gottes mit Rauch gefüllt, Gott erscheint. Niemand mehr kann den Tempel betreten. Niemand kann noch aufhalten, was nun geschieht, bis die sieben Zornschalengerichte vollendet sind. Das letzte Wort ist gesprochen.</description>
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