2012
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Das künftige Weltgericht

 

"11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. 15 Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl." (Offenbarung 20:11-15)

 

"31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, 32 und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet, 33 und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke zur Linken. 34 Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. 36 Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.  37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? 38 Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? 39 Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln! 42 Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir nicht zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. 43 Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. 44 Dann werden sie ihm auch antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig gesehen oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. 46 Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben." (Matthäus 25:31-44)

 

Am Jüngsten Tag wird Jesus Gericht halten über die gesamte Menschheit: Wehe dem, des Namen nicht im Buch des Lebens steht! Der wird auf ewig in den feurigen Pfuhl geworfen, aus dem der Rauch der Qual aufsteigen wird Tag und Nacht bis in Ewigkeit. Die Toten werden nach dem gerichtet, was sie getan haben. Vor diesem Hintergrund ist auch die Beschreibung in Matthäus 25:31-44 verständlich, in der es um gelebte Nächstenliebe geht. Jesus nennt die Leidenden hier ganz bewusst Seine geringsten Brüder. Doch es ist nicht mit guten Taten getan, sondern wir müssen diese im Glauben tun, denn es heisst in Markus 16,16: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." Alles, was nicht im Glauben geschieht, ist sinn- und zwecklos, denn durch den Glauben werden wir rein.

Es ist der Glaube, der uns für das kommende Weltgericht firm und frei macht. Alle Werke, die nicht in diesem Glauben getan werden, sind aus schlechten, weil egoistischen Methoden begangen. Man schaut auf sich, man handelt berechnend, man möchte sich so das Himmelreich verdienen und als gut dastehen. Der Mensch ist aber böse.

Der Glaube an Jesus verändert: Man stellt sich nicht mehr selbst in den Mittelpunkt, man eifert Ihm nach, man will Ihm ähnlich werden. Das ist der Fehler der heutigen Zeit, die durch den Humanismus lehrt, dass der Mensch gut sei. Trennen wir uns von diesem fatalen Irrtum!


Markus Kenn

 

Mittwoch, 19. Oktober 2011

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