2012
Neues-Zeitalter.de
Das Neue Zeitalter
 
 
 

Tag und Stunde weiss niemand

 

"Jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater" (Mt. 24, 36)

 

Zeugen Jehovas waren über viele Jahrzehnte hinweg wahre Weltmeister in der Bestimmung des Tages und der Stunde, an denen das Weltgericht stattfinden sollte; auch Adventisten gaben eine Prognose für den Jüngsten Tag ab, ein Fehler, den auch andere Denominationen oder einzelne Christen getan haben. Selbst die ersten Christen - ganz tief im Glauben und moralisch uns weit überlegen - waren überzeugt davon, dass noch während ihres Erdenlebens das Jüngste Gericht einbrechen würde: Der Brand Roms wurde sogar als sicheres Zeichen des bevorstehenden Endes gewährt.

 

Endzeitszenarien sind derzeit wieder aktuell wie sonst nie zuvor in der Weltgeschichte: Mit dem Milleniumswechsel 2000 prophezeite man den Weltuntergang, derzeit wird er für das Jahr 2012 vorausgesagt. Ein altes Lied spottet über solche Prognosen schon lange: "Am dreißigsten Mai ist Weltuntergang, Weltuntergang: Also leben wir nicht mehr lang, leben wir nicht mehr lang. Doch keiner weiß in welchem Jahr: Also leben wir noch lang, leben wir noch lang!"

 

Tag und Stunde kennen wir nicht. Deshalb sollen wir wachsam sein wie die klugen Jungfrauen, die genügend Öl in ihrer Lampe hatten, also stets bereit waren für die Wiederkunft Jesu. Sind wir es auch? Oder handeln wir wie einst die törichten Jungfrauen, die sich irgendwann einmal mit vollem Ernst und ganzer Seele bekehrt haben, dann aber den Glauben nicht wirklich lebten. Sie hatten zwar die Lampe in der Hand, den äusseren Glauben, aber das Öl - ihr Herz - blieb nicht bei Jesus.

 

Wir können nicht davon ausgehen, dass wir beliebig viel Zeit haben oder rechtzeitig aus unserem "Schlaf der Gerechten" erwachen werden: Allzeit bereit ist das Motto, nach dem wir leben müssen, kennen wir ja Seine Wiederkunft nicht. Dieser Tag - so lernen wir aus 1. Thessalonicher 5,2 - kommt wie ein Dieb in der Nacht, plötzlich also und unerwartet. Bereit sein ist also das Gebot der Stunde.

 

Doch die Zeichen der Zeit sprechen eine deutliche Sprache: Der Anfang der Wehen ist da, und wir marschieren mit riesigen und immer grösser werdenden Schritten auf das Weltgericht, dem Ende der Zeiten zu. Der grosse Abfall ist da, es erscheinen immer mehr falsche Christusse. Das Christentum wird mehr und mehr mit antichristlichem Gedankengut vermischt. Gebote werden in den Kirchen vermischt. In einigen kirchlichen Einrichtungen und Stiftungen spricht man offen über sein Horoskop und öffnet damit dem Okkultismus und finsteren Mächten Tür und Tor. In der Klosterbuchhandlung in Maria Laach, einem Benedektinerstift, gibt es sogar kleine Büchlein über das eigene Tierkreiszeichen.

 

Es ist höchste Zeit aufzuwachen und sich bereit zu machen für die Wiederkunft Christi. Wir kennen Tag und Stunde nicht, sehen aber, dass sie immer näher rückt.


Markus Kenn

 

Samstag, 22. Oktober 2011

weiter >

< zurück

 
 

Neues-Zeitalter.de © 2012

Impressum: Eckart Haase,info@neues-zeitalter.de,

Tel./Fax: 01803- 551828299