2012
Neues-Zeitalter.de
Das Neue Zeitalter
 
 
 

Die Schalen des Zorns

 

"5 Danach sah ich: Es wurde aufgetan der Tempel, die Stiftshütte im Himmel, 6 und aus dem Tempel kamen die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, angetan mit reinem, hellem Leinen und gegürtet um die Brust mit goldenen Gürteln. 7 Und eine der vier Gestalten gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. 8 Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren." (Offenbarung 15:5-8)

  

"1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde! 2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.  3 Und der zweite Engel goss aus seine Schale ins Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer starben. 4 Und der dritte Engel goss aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserquellen; und sie wurden zu Blut. 5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Gerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, dass du dieses Urteil gesprochen hast; 6 denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind's wert. 7 Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. 8 Und der vierte Engel goss aus seine Schale über die Sonne; und es wurde ihr Macht gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuer. 9 Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben. 10 Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen 11 und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und bekehrten sich nicht von ihren Werken. 12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne. 13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; 14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. – 15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. – 16 Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf Hebräisch Harmagedon. 17 Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! 18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind – ein solches Erdbeben, so groß. 19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. 20 Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden. 21 Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß." (Offenbarung 16:1-21)

 

Am Ende der Zeit wird Gott die Schalen Seines Zorns über die Menschheit ausgießen: Dies geschieht vor allem als Warnruf der Liebe, damit sich die Menschen aufgrund der Strafgerichte bekehren. Die Strafgerichte Gottes hatten und haben immer den Zweck, die Menschen zum Nachdenken, zur Vernunft und damit zum Glauben an Gott zurückzubringen, denn nur dort, wo die Menschen an den Gott der Bibel glauben, kann Er segnend eingreifen. Gott zwingt sich nämlich Niemandem auf. Es greift aber zu kurz, darin lediglich einen Warnruf zu sehen: Diese Warnung wird ja schließlich ob unserer Sündhaftigkeit erforderlich. Wir haben Gottes Wort und treten dennoch Seine guten Gebote mit Füssen.

 

Machen wir uns nichts vor: Unsere Moral sinkt, unsere Ethik verdient ihren Namen nicht mehr. Wir töten Kinder im Mutterleib und lügen, in dem wir sagen, es sei ja "nur" ein Gewebe, obwohl die Biologie längst nachgewiesen hat, dass Leben immer Leben von Anfang an, also vom Zeitpunkt der Zeugung Leben ist. Unsere Treulosigkeit erreicht Rekorde: Ehebruch, außerehelicher Geschlechtsverkehr, Homo- und Bisexualität werden in unserer Gesellschaft als etwas Normales akzeptiert. Es ist bereits politisch und gesellschaftlich unkorrekt, wenn man auch nur die Freiheit einfordert, eine traditionelle Ehe zu führen, in dem der Mann der Ernährer und die Ehegattin als Hausfrau und Mutter fungiert.

 

Die Liste der Sünden unserer Moderne lässt sich uferlos fortsetzen: Sodom und Gomorrah sind trotz ihrer Schlechtigkeit im Vergleich zu uns fast schon Heilige. Wundert es uns da wirklich, wenn Gott wütend wird? Selbst in den Kirchen werden Homo-Paare eingesegnet; in der Dänischen Staatskirche werden selbst Pastoren gleichgeschlechtlich verheiratet. Sich christlich nennenden Pastoren klatschen Beifall, wenn eine neue Moschee oder ein Hindutempel eingeweiht wird, und sie schreien "Stopp!", wenn einer den Missionsauftrag Jesu auch nur ansatzweise ernst nimmt. Deshalb können wir nicht in den Tempel gehen bis die sieben Schalen des Zorns von Gott bzw. Seinen sieben Engeln ausgegossen sind.

 

Die erste Schale des Zorns ist ein übles Geschwür an der Stirn des Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und es anbeteten. Dieses Zeichen des Tieres ist der RFID-Code, den man in den Arm, in die Hand, an die Stirn implantieren kann. Diesen Chip gibt es bereits: Hierauf werden alle Daten der Menschen gesammelt, angefangen vom lesbaren Personalausweis, von Visa, die man bekommt, um in ein anderes Land zu reisen, über Sozialversicherungs- und Steuernummern bis hin zu den Gesundheits-, Krankheits- und Bankdaten. Bald wird es ohne diesen Code, ohne diesen Chip nicht möglich sein, einzukaufen oder zu verkaufen. Das Bargeld wird abgeschafft und damit ein großes Stück Freiheit. Der Chip ermöglicht die totale Überwachung schlechthin: Man weiß jederzeit, wer wo wie lange ist. Arbeitgeber können jeden Toilettengang überwachen, Kundenprofile können passgenau ermittelt werden, und entsprechende Angebote werden unterbreitet. Die Persönlichkeit wird offenbar, es gibt keinerlei Intimsphäre mehr. Dadurch werden die Menschen nicht nur völlig überwacht, sondern auch wie kleine unmündige Kinder gegängelt. Das macht sie seelisch krank. Der RFID-Chip ist darüber hinaus ein Fremdkörper unter der Haut, der - wie ein Piercing - zu Krankheiten führen kann. Aids als die Pest des ausgehenden 20igsten und des beginnenden 21igsten Jahrhunderts ist ebenfalls ein Geschwür aus der Zornesschale Gottes.

 

Die zweite Schale des Zorns wird in das Meer ausgegossen, das blutrot wird. Der größte Teil des Lebens im Meer wird vernichtet werden. Dass dies keine Illusion ist, haben bereits diverse Katastrophen gezeigt: Immer wieder kam es zu Ölkatastrophen im Meer. 1978 machte eine große Ölkatastrophe in der Bretagne von sich reden, und die Katastrophe einer BP-Bohrinsel im Golf von Mexiko zeigte, wie empfindlich das Ökosystem Meer ist. Vergessen wir auch nicht, dass der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein während des ersten Golfkrieges Öl ins Meer pumpte, um so eine große ökologische Katastrophe zu verursachen.

 

Auch die Wasserquellen und Wässer werden - wie einst der Nil während der zehn Plagen Ägyptens - zu Blut. Es symbolisiert das Blut der Heiligen, das zu allen Zeiten vergossen wurde. Erst verfolgte und tötete man einige Propheten des Alten Bundes. Im Neuen Bund ist Stephanus der erste christliche Märtyrer. Es folgten Petrus und viele Andere. Die Christenverfolgungen im Alten Rom während der ersten vier Jahrhunderte können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen. Weitere Christenverfolgungen sind uns nicht nur von Adolf Hitler, sondern auch von den Diktaturen des real existierenden Sozialismus im ehemaligen Ostblock bekannt. Heute werden Christen vor allem auf Kuba, in Nordkorea, in China und in der muslimischen Welt verfolgt. Übergriffe gibt es auch von Hindus und Buddhisten, die so jegliche christliche Missionierung unterbinden wollen.

 

Verfolgungen von wiedergeborenen Christen gab es auch seitens der römisch-katholischen Kirche, die wiedergeborene Christen via Inquisition verfolgte; darunter litten vor allem Hussiten und Waldenser. Doch auch in unseren Zeiten wird das Leben für wiedergeborene Christen selbst in demokratischen Staaten immer schwieriger: Im Rahmen einer vermeintlichen Political Correctness wird es immer schwieriger, Homosexualität als Sünde zu bezeichnen; der Vorwurf, rechtsextrem bzw. faschistoid zu sein, werden ergänzt durch die Vorwürfe extremer Fanatiker und der Homophobie. In Schweden stand bereits ein Geistlicher vor Gericht, der aus der biblischen Sicht gleichgeschlechtliche Liebesbeziehungen als Sünde bezeichnete: Er wurde zwar freigesprochen, doch dies nur mit Müh und Not.

 

Als vierte Schale des Zorns sehen wir den Klimawandel und die Erderwärmung, das Wachsen der Wüsten und die starken Hitzeperioden des Sommers. Es wird zu steigenden Hungerkatastrophen kommen. Die Sonne, die nicht nur intensiver, sondern auch immer aggressiver wird, wird viele versengen. Die Menschen aber werden sich immer noch nicht zu Gott bekehren, sondern Ihn lästern, Ihm die Schuld für das eigene Versagen geben. "Wie kann Er das zulassen?", wird nicht mehr nur als Frage gestellt, sondern immer mehr zu einem immer stärker werdenden Vorwurf.

 

Der fünfte Engel wird das Reich des Tieres verfinstern. Die Menschen beißen sich auf die Zungen vor Schmerzen, doch sie rufen Gott nicht an, um von Ihm Erbarmen zu bekommen: Sie tun immer noch keine Buße, sondern werden noch schlimmer werden in ihren Sünden. Gott ist ja bereits jetzt der Sündenbock für die meisten Menschen. Es zeigt die bereits verfinsterte Logik dieses Denkens: Solange es den Menschen gut geht, solange fragen sie nicht nach Gott, da soll Gott sie in Ruhe lassen, doch für jedes noch so kleine Missgeschick, für jedes Leid wird Gott verantwortlich gemacht. Das ist nicht nur unfair, sondern lenkt auch von unserer Schuld und Verantwortung ab.

Als sechste Schale des Zorns wird der Euphrat austrocknen. Die König, die Herrscher haben dadurch einen freien Weg zur letzten Schlacht Harmagedon. Verführt von falschen Propheten und deren Wundern, die hervorgerufen werden von Teufeln und Dämonen, wappnen sie sich zum Kampf Harmagedon. Die ganze Welt wird gegen Israel marschieren. Die große Feindseligkeit gegen Israel sieht man schon jetzt: Der islamischen Welt ist der Staat Israel ein Dorn im Auge. Israel soll immer mehr seines Staatsgebietes abgeben, um Frieden zu erhalten. Doch wo bleibt dann Israel? Und die Vorgabe, dass Frieden kommen wird, wenn Israel auf Land verzichtet, hat sich als Illusion herausgestellt. Wenn es so aussehen wird, dass Israel verloren geht, wird Jesus selbst eingreifen und Israel befreien, um in Jerusalem Sein Tausendjähriges Königreich zu errichten.

Aus der siebten Schale des Zorns werden Blitze und Donner, Hagel und ein Erdbeben wie es noch nie war auf der Erde, hervorgehen. Aber auch jetzt kommen die Menschen nicht zur Vernunft und lästern Gott weiter. Doch wenn die siebte Schale ausgegossen ist, kommt das Gericht über die große Hure Babylon. Das wird nachfolgend im Kapitel 17:1-18 beschrieben:


" 1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. 3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. 6 Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah. 7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat. 8 Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, dass es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird. 9 Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige. 10 Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kleine Zeit bleiben. 11 Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis. 12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. 13 Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. 14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. 15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat's ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes. 18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden."

 

Wer aber ist die große babylonische Hure? Es ist das abgefallene Christentum; vor allem ist hier die vatikanische, also die römisch-katholische Kirche, zu benennen: Verschiedene christliche Leiter haben sie - die römische Kirche - als die große Hure identifiziert; stellvertretend seien genannt: Martin Luther (Lutheraner), Calvin (Presbyterianer), Cranmer (Anglikaner), Wesley (Methodisten), Knox (schottische Presbyterianer), Mather (Kongregationisten), Spurgeon (Erweckungsprediger des 19. Jahrhunderts) und viele mehr.

Diejenigen, die - wie im Vers 3 beschrieben - trunken worden vom Wein ihrer Hurerei hier auf der Erde, das waren die Könige und Kaiser. Über viele Jahrhunderte hinweg wurden Könige und Kaiser von den Päpsten ernannt und gekrönt, aber auch abgesetzt oder mit der Exkommunikation bedroht. Auch Präsidenten Mittel- und Südamerikas mussten lange Zeit römisch-katholisch sein, um Präsident werden zu können. Der Begriff von "ihrer allerkatholischsten Majestät" zeigt, wie sehr sich die römische Kirche in die Geschicke von Staaten eingemischt hat. Selbst heute in einer weitgehend säkularisierten Zeit haben die Päpste noch sehr viel Macht und Einfluss: Vor Papst Johannes Paul II machten die meisten Staatsoberhäupter ihre Kniefälle, und auch der jetzige Papst übt einen großen Einfluss auf die Staaten aus. Der Vatikan ist der einzige Staat, bei dem das geistliche Oberhaupt zugleich auch das weltliche ist; es gibt keine Demokratie im Vatikan. Eine Entsprechung ist lediglich der von China entmachtete Dalai Lama, der gottgleich verehrt wird.

Purpur und Scharlach sind die Farben der Kardinäle und Päpste. Die Kardinäle und Päpste waren sehr oft korrupt. Der Reichtum der Kirche kommt vor allem aus dem spätmittelalterlichen Ablasshandel: Totenmessen und Kerzen aufstellen spülen auch heute noch sehr viel Geld in die Kassen der Kirche, die der weltweit größte Immobilienbesitzer ist. Ebenso ist sie an Lockheed beteiligt, dem weltgrößten Rüstungskonzern, aber auch an Fiat, der außer der größte italienische Autohersteller zugleich auch der größte italienische Rüstungskonzern ist.

Die sieben Hörner sprechen für die sieben Hügel, die es nur in Rom gibt. In den ACK-Kirchen wird deshalb versucht, die Offenbarung auf das antike Rom anzuwenden, doch die Offenbarung geht auf die Endzeit ein, hat also mit dem verflossenen Rom nichts zu tun; vielmehr wird Rom als neue Weltmacht wieder aufsteigen. Rom wird das Machtzentrum des Vereinten Europa und zuguterletzt der Welteinheitsregierung sein.

Ebenso ist der Vatikan für die vielen Gräuel verantwortlich, die es in der Welt gab und gibt: Die gerade genannten Beteiligungen an den Rüstungskonzernen sind nur ein Indiz hierfür. Einige Päpste waren Feldherren und wollten als solche gesehen werden. Kreuzzüge sind ein weiterer Grund. Ebenso war die Kirche eine Waffensegnende.

Auffällig ist auch, dass es nirgendwo mehr Schätze gibt als im Vatikan, sei es Gold oder seien es Perlen. Selbst relativ kleine Kirchen haben ihre Goldschätze, Die Schatzkammern im Dom zu Köln und im Dom zu Mainz sind jede für sich schon gewaltige Werte. Es darf auch nicht vergessen werden, dass die römische Kirche wiedergeborene Christen verfolgt und als Ketzer verbrannt haben. Jan Hus wurde ebenso verfolgt wie die Waldenser, und wäre der Papst Luther habhaft geworden, so hätte Luther den Feuertod erleiden müssen.


Markus Kenn

 

Montag, 28. November 2011

weiter >

< zurück

 
 

Neues-Zeitalter.de © 2012

Impressum: Eckart Haase,info@neues-zeitalter.de,

Tel./Fax: 01803- 551828299