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    <title>Zeichen der Endzeit</title>
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    <description>Endzeitliches Geschehen wird uns in der Bibel auf verschiedenen Gebieten vorgestellt. Es gibt Ereignisse von politischer oder wirtschaftlicher Dimension, es gibt Zeichen, die die Natur betreffen und Zeichen auf dem Gebiet von Religion und Moral. Auch werden Geschehnisse innerhalb der Schar der Gläubigen, also der Gemeinde Jesu genannt.&lt;br/&gt;Endzeitliche Voraussagen gibt es dabei in vielen biblischen Büchern. Die Offenbarung des Johannes ist eine wichtige, aber nicht unsere einzige Quelle. Sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament finden wir Aussagen über das, was uns erwartet und bereits eingetroffen ist.</description>
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      <title>Niedergang der letzten Tage</title>
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      <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:46:33 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Eintrage/2011/12/21_Niedergang_der_letzten_Tage_files/kinder_waffen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Media/object007_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot;1 Das aber sollst du wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. 2 Denn die Menschen werden sich selbst lieben , geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, 4 Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; 5 dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht , deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab! 6 Denn zu diesen gehören die, welche sich in die Häuser einschleichen und die leichtfertigen Frauen einfangen, welche  mit Sünden beladen sind und von mancherlei Lüsten  umgetrieben werden, 7 die immerzu lernen und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. 8 Auf dieselbe Weise aber wie Jannes und Jambres  dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese [Leute] der Wahrheit; es sind Menschen mit völlig verdorbener Gesinnung, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden es nicht mehr viel weiter bringen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen der Fall war.&amp;quot; (2. Timotheus 3:1-9)  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im zweiten Timotheusbrief Kapitel 3, Verse 1 - 9, sagt uns Paulus, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden und beschreibt diese recht eindeutig: Wer diesen Abschnitt liest, kommt nicht umhin, festzustellen, dass wir bereits in den letzten Tagen leben. Tatsächlich lieben die Menschen sich selbst und nur noch sich selbst; jeder denkt nur nach an den eigenen Vorteil. Gute Taten werden nicht mehr aus ehrlicher Humanität und Nächstenliebe ausgeführt, sondern aus Berechnung, damit derjenige, dem geholfen wird, sich verpflichtet fühlt. Dabei versucht jeder, nicht nur denselben Gegenwert wiederzubekommen, sondern damit auch noch einen Reibach, einen Gewinn zu machen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Menschen sind geldgierig: Sozial-, Versicherungs- und Steuerbetrügereien sind längst an der Tagesordnung. Es tauchen CD's aus der Schweiz, aus Liechtenstein und Luxemburg auf, in denen Schwarzgeldkonten aufgeführt sind. Es gibt Gastronomen, die mit dem Bonbuch arbeiten, weil sie dieses spurlos verschwinden lassen können, um so die Einnahmen zu verdecken. Schwarzarbeit hat Konjunktur, weil der Beschäftigte so mehr &amp;quot;Netto&amp;quot; erhält, und der Auftrag- bzw. Arbeitgeber trotzdem noch spart, weil keine Sozialabgaben oder Steuern abfallen. Dumpinglöhne sind ein weiteres Anzeichen für die Geldgier, weil sich hier bestimmte Kreise an der Not der Arbeitslosen bereichern, die zu den erbärmlichsten Bedingungen bereit sind, Arbeit anzunehmen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir hören von den Anderen nur, wie gut sie sind, wie fleissig, was sie alles geleistet haben, wie viele Freunde sie haben. Es gibt viele, die in sozialen Netzwerken alle und jeden anklicken, um mit einer Vielzahl von Freunden und Bekannten zu prahlen. Prahlsucht und Angeberei führen zwangsläufig zur Überheblichkeit. Der Mensch macht sich selbst zum Gott, der über Leben und Tod entscheidet, in dem er sich anmaßt, welche Kinder geboren werden dürfen und welche man zur Abtreibung freigibt. Man scheut sich nicht einmal mehr davor, Euthanasie zu betreiben und Menschen, die unheilbar krank und pflegebedürftig sind, zu töten und das als humanitären Akt selbstbestimmten Sterbens anzupreisen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sie lästern Gott in schändlichen Witzen, sie ziehen über Jesus her, dass man im Boden vor Scham versinken möchte allein schon der üblen Worte wegen, die da gebraucht werden. Man lästert über den christlichen Glauben und stellt in den Medien wiedergeborene Christen hin, als seien es ewig gestrige Vollidioten, die nichts dazu gelernt hätten. Filme wie &amp;quot;Das Leben des Brian&amp;quot; haben selbst dann, wenn man die Blasphemie eines solchen Filmes völlig ausblendet, ein derart niedriges Niveau, dass einem die Worte fehlen, dies zu beschreiben: Mit Kultur und Kunst hat so etwas nichts mehr zu tun. In einer Sommerausgabe der taz von 2010 wurde Jesus dargestellt am Kreuz so, als machte er dort mit seinen Beinen Leichtathletik und schrieb darunter: &amp;quot;Immer schön locker bleiben!&amp;quot; Ob die Lästerer, die das zu verantworten haben, immer noch schön locker sind, wenn sie vor dem Richterstuhl Jesu stehen, darf bezweifelt werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Für meine Generation war es noch selbstverständlich, dass man Erwachsene siezte und für Ältere aufstand. Heutzutage bleiben Kinder sitzen und werden noch frech, wenn ein Gehbehinderter oder ein Älterer, der kaum noch stehen kann, freundlich nach einem Sitzplatz fragt. Was die Lehrer sagen, interessiert nicht mehr, und was die Eltern sagen, wird überhört. Gehorsam wird längst zu einer Untugend erklärt. So bleibt Respekt, so bleiben selbst einfachste Anstandsregeln auf der Strecke.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kein Wunder, dass die Menschen undankbar sind: Sie nehmen alle Vorteile als selbstverständlich hin. Man meint, man hätte es verdient, dass man satt zu essen hat, genug zu trinken, Kleidung, Gesundheit und vieles Andere mehr. Wer dankt denn schon mittags für Speis und Trank? Wer dankt abends noch für das Gute, dass man am Tag erlebt hat? - Und wer es tut, der wird schief angesehen und ausgelacht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unheilig wird die Gesellschaft sowieso: Es gibt sogar eine Band, dessen Chef &amp;quot;Der Graf&amp;quot; ist, die sich selbst &amp;quot;Unheilig&amp;quot; nennt. Wissen sie nicht, was in diesem Wort steckt? Ja, es steckt darin &amp;quot;Unheil&amp;quot;, das als Strafgericht Gottes über die Welt einbrechen wird. &amp;quot;Unheilig&amp;quot; zu sein, macht auch keineswegs frei, sondern zu Knechten der Sünde und des Teufels, der sich die Hände bei jeder weiteren Seele reibt, die er verderben kann. Der Respekt vor den Feiertagen fällt, und man scheut sich auch für den Kommerz nicht, Feiertage wie den Buß- und Bettag auszusetzen. Der Sonntag wird mehr und mehr ausgehöhlt: In Touristenstädten haben auch Kleider- und Schuhgeschäfte, manchmal auch Drogerien und Schreibwarenläden auf. Bäcker dürfen drei Stunden lang ihre Waren feilbieten. Das verkauft man dann als Dienstleistung; in Wahrheit tritt man nur ein weiteres Mal Gottes Gebote mit Füssen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ebenso steigt die Lieblosigkeit: Wie viele Eltern sind in die Pflegeheime abgeschoben und werden nicht besucht? Zweifelsohne führt oft aus medizinischen Gründen kein Weg am Pflegeheim vorbei, doch werden die Eltern oft selbst dann nicht besucht, wenn man genügend Zeit dafür hat und man nur einen kurzen Fußweg zurückzulegen hat, weil man in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt. In den Mietskasernen unserer Großstädte sterben Alte und Kranke und werden erst nach Monaten entdeckt, weil sich die Nachbarn über den Leichengeruch beschweren, den sie nicht mehr ertragen können. Wo ist da noch die Liebe zum Nächsten?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unversöhnlich und nicht zur Vergebung bereit werden sie verleumderisch. Man tritt nach, wenn der Andere am Boden liegt. Man prozessiert für nichts und wieder nichts bis zu den höchsten Gerichten und schlägt jede Hand der Versöhnung aus. Man mobbt, man putzt runter, man unterstellt, man macht den anderen besonders dann schlecht, wenn er sich nicht wehren kann.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und wo ist Selbstbeherrschung, Selbstzucht? Man lässt sich gehen, man lässt den Gefühlen, der Wut freien Lauf, ganz gleich, wie destruktiv sie auch ist. Nach dem unsinnigen Motto &amp;quot;Macht kaputt, was euch kaputt macht!&amp;quot; zerstört man alles: Beziehungen, Gegenstände, Familien. Der Trieb wird zum Nonplusultra erklärt. In der Sexualität gibt es kein Stoppen und schon gar keine Treue mehr. Früher beherrschten die Menschen ihre Triebe, heute beherrschen die Triebe die Menschen als wären sie Tiere.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Schauen wir uns in den Schulen, in den Kindergärten um: Gewalt nimmt auch da schon geradezu mafiose Strukturen an: Erpressungen gehören zur Tagesordnung, und es geht dabei längst nicht mehr ums Pausenbrot und Hausaufgaben, was schon schlimm genug ist. Nein, man verlangt Handys, Geld und mehr. Und wehe dem, der sich das nicht leisten kann!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dem Guten ist jeder feind: Es lebe Betrug, es lebe Verleumdung. Warum denn Blut spenden? Warum sich bei der Feuerwehr engagieren? Warum zum THW gehen? Warum Kranke besuchen? Lieber verrät man andere und schwärzt sie an. Es gibt einen Rentner, der sogar die Besatzung eines Rettungshubschraubers anzeigte, weil diese bei einem Einsatz falsch geparkt haben. Wie tief muss man eigentlich moralisch und geistig sinken, um auf so einen Quatsch zu kommen? Doch dahinter verbirgt sich der Leichtsinn, der meint, selbst nie Rettung in Anspruch nehmen zu müssen. Man ist aufgeblasen, von sich eingenommen und meint, weil man viele PS hat, dürfe man drängeln und rasen als hätte der Fahrer eines dicken Mercedes größere Rechte als der Fahrer eines alten, langsamen Wagens.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Party machen, über das Rotlichtmilieu streichen, Drogen nehmen, in Urlaub fahren: Hoch die Tassen heisst es nicht nur zum Karneval, zum Sylvester oder bei den Kegeltouren, nein, es ist ganzjährig. Vergnügen und Vergnügungen sind wichtiger geworden als Gott; dabei geben sich einige noch den Schein der Gottesfurcht, doch die Kirche ist nur noch ein Dienstleister für romantische Familienfeiern, für Kontaktpflege. Um Gott geht es kaum noch.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es gibt immer mehr, die die Häuser von leichtfertigen Frauen aufsuchen, weil sie selbst verdorben sind und deren Gesinnung selbst schlecht ist. Sie lernen zwar, aber sie lernen nur noch, den eigenen Vorteil zu nutzen; die Wahrheit lernen sie nicht mehr, sondern widerstehen ihr in der Bosheit ihrer Herzen. Die Kraft der Gottesfurcht leugnen sie, weil sie untauglich sind zum Glauben. Wenden wir uns ab von ihnen, sondern wir uns ab. Es sind die letzten Tage. Der Herr kommt bald wieder und wird diese verdorbene Welt, deren letzten Stunden schlagen, in Kürze richten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Markus Kenn</description>
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      <title>Die Verfolgung der Christenheit</title>
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      <pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:59:36 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Eintrage/2011/12/15_Die_Verfolgung_der_Christenheit_files/Massen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Media/object001_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot;12 Aber vor diesem allen werden sie Hand an euch legen und euch verfolgen und werden euch überantworten den Synagogen und Gefängnissen und euch vor Könige und Statthalter führen um meines Namens willen. 13 Das wird euch widerfahren zu einem Zeugnis. 14 So nehmt nun zu Herzen, dass ihr euch nicht vorher sorgt, wie ihr euch verantworten sollt. 15 Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können. 16 Ihr werdet aber verraten werden von Eltern, Brüdern, Verwandten und Freunden; und man wird einige von euch töten. 17 Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. 18 Und kein Haar von eurem Haupt soll verloren gehen. 19 Seid standhaft und ihr werdet euer Leben gewinnen.&amp;quot; (Lukas 21:12-19)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Je mehr es auf das Ende der Weltzeit zugeht, umso größer werden die Verfolgungen werden: Der Satan versuchte schon von Beginn an, Gottes Pläne zu durchkreuzen, in dem er Adam und Eva zur Sünde verleitete; davor hat er 1/3 der Engel mit ins Verderben genommen, die sich mit ihm als ihren Obersten gegen Gott auflehnten. Immer wieder hat er versucht, die Gerechten zu verführen und scheute selbst vor Mord nicht zurück; so verführte er Kain, seinen Bruder Abel zu erschlagen, weil dieser ein Gott wohlgefälliges Opfer brachte. Auch der Tanz ums Goldene Kalb war eines der Verführungskünste des Satans, um die Hebräer zum Abfall zu bringen. Der Teufel in seinem Größenwahn schreckte selbst nicht davor zurück, Jesus, seinen Schöpfer, zu versuchen. Als Jesus dann starb, meinten die Mächte der Finsternis, gesiegt zu haben, aber Jesus kam in ihr Totenreich und ließ sich vom Teufel die Schlüssel übergeben: Damit proklamierte Jesus seinen Sieg über Tod und Teufel.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Der Satan weiß im Grunde, dass er verloren hat, doch er setzt alles daran, die Gemeinde Jesu zu zerstören, damit möglichst viele mit ihm ins Verderben gehen. Schon die ersten Jünger wurden verfolgt: Stephanus war der erste christliche Märtyrer, und Saulus setzte allen Eifer daran, möglichst viele Christen festzunehmen und umzubringen, bevor er zum Paulus und damit zum Völkerapostel wurde. Die ganze Brutalität des römischen Imperiums zeigte sich vor allem in der Verfolgung der Christenheit; Nero, der den Brand Roms wohl selbst gelegt hatte, schob die Schuld in die Schuhe der Christen und verschärfte so noch die Verfolgungen. Christen wurden in den Arenen den Löwen zum Fraße vorgeworfen oder gekreuzigt unter dem Beifall der Massen, und man zündete sie, mit Pech überzogen, als lebende Wackeln an, eingenäht in Tierfälle.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Auch späterdings wehrten sich die Heiden massiv und oft mit dem Schwert gegen jegliche Bekehrungsversuche. Verfolgungen gab es in allen Teilen der Welt. Selbst die katholische Inquisition sorgte für den Tod vieler wiedergeborener Christen: Hussiten und Waldenser sind nur zwei Beispiele von vielen, und Bloody Mary, die einstige Königin von England, ließ viele Christen hinrichten, um den katholischen Glauben in England wieder einzuführen. Im ehemaligen Ostblock waren Christenverfolgungen unter den atheistischen Herrschern gang und gäbe, doch auch jetzt wehrt sich vor allem die orthodoxe Amtskirche gegen freikirchliche Evangelisationen. In China, in Nordkorea und auf Kuba gibt es auch scharfe Verfolgungen der dort ansässigen Kirchen. In der arabischen Welt ist es geradezu lebensgefährlich, Christ zu sein. Wer als Muslim zum Christentum konvertiert, ist auch in unseren westlichen Demokratien seines Lebens nicht sicher, weil man den Islam nicht ungeschoren verlassen darf: Entweder man wird getötet oder aber für geisteskrank erklärt.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Fanatische Hindus und fanatische Buddhisten haben - ihrer vielgerühmten Toleranz zum Trotz - Christen wegen ihrer Evangelisationsversuche getötet: Auf Sri Lanka gab es Tötungen von evangelikalen Christen genauso wie in Indien. Aber diese Verfolgungen sind nicht nur auf nichtchristliche Länder beschränkt; selbst im sich noch christlich nennenden Abendland wird der Gegenwind stärker: In Schweden wurde ein Pastor nur deshalb vor Gericht gestellt, weil er Homosexualität aus biblischer Sicht als Sünde bezeichnete. In einem mittelamerikanischen Land ist die Mission unter Indianern bereits verboten unter dem Hinweis, dass man ihre Kultur nicht zerstören möchte.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Wer an den biblischen Schöpfungsbericht glaubt, wird verspottet und ausgegrenzt; dabei können die Evolutionisten nicht von der Hand weisen, dass ihre Theorie erhebliche Lücken hat und bei korrekter wissenschaftlicher Prüfung in sich zusammenfällt. Längst widerspricht es der &amp;quot;Political Correctness&amp;quot;, wenn man Homosexualität als Sünde bezeichnet. Als Evangelikaler wird man in den Kreis von Spinnern gestellt, die nichts dazu gelernt haben, und der Vorwurf des Rechtsextremismus ist eine geradezu immer geschwungene Totschlagkeule.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Bald wird es noch schlimmer werden: Im Rahmen einer falsch verstandenen Toleranz darf man nicht mehr sagen, dass Jesus der einzige Weg zum Heil ist. Selbst unsere eigenen Verwandten werden uns verraten. Aber fürchten wir uns nicht: Gott selbst wird uns die Antworten lehren, und wer ausharrt und stark bleibt, wird das ewige Leben erhalten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Markus Kenn</description>
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      <title>Die Schalen des Zorns</title>
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      <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 10:13:54 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Eintrage/2011/11/28_Die_Schalen_des_Zorns_files/ausbruch.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Media/object002_3.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot;5 Danach sah ich: Es wurde aufgetan der Tempel, die Stiftshütte im Himmel, 6 und aus dem Tempel kamen die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, angetan mit reinem, hellem Leinen und gegürtet um die Brust mit goldenen Gürteln. 7 Und eine der vier Gestalten gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll vom Zorn Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. 8 Und der Tempel wurde voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren.&amp;quot; (Offenbarung 15:5-8)&lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;&amp;quot;1 Und ich hörte eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: Geht hin und gießt aus die sieben Schalen des Zornes Gottes auf die Erde! 2 Und der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde; und es entstand ein böses und schlimmes Geschwür an den Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten.  3 Und der zweite Engel goss aus seine Schale ins Meer; und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen im Meer starben. 4 Und der dritte Engel goss aus seine Schale in die Wasserströme und in die Wasserquellen; und sie wurden zu Blut. 5 Und ich hörte den Engel der Wasser sagen: Gerecht bist du, der du bist und der du warst, du Heiliger, dass du dieses Urteil gesprochen hast; 6 denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; sie sind's wert. 7 Und ich hörte den Altar sagen: Ja, Herr, allmächtiger Gott, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht. 8 Und der vierte Engel goss aus seine Schale über die Sonne; und es wurde ihr Macht gegeben, die Menschen zu versengen mit Feuer. 9 Und die Menschen wurden versengt von der großen Hitze und lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und bekehrten sich nicht, ihm die Ehre zu geben. 10 Und der fünfte Engel goss aus seine Schale auf den Thron des Tieres; und sein Reich wurde verfinstert, und die Menschen zerbissen ihre Zungen vor Schmerzen 11 und lästerten Gott im Himmel wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre und bekehrten sich nicht von ihren Werken. 12 Und der sechste Engel goss aus seine Schale auf den großen Strom Euphrat; und sein Wasser trocknete aus, damit der Weg bereitet würde den Königen vom Aufgang der Sonne. 13 Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; 14 es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. – 15 Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe. – 16 Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf Hebräisch Harmagedon. 17 Und der siebente Engel goss aus seine Schale in die Luft; und es kam eine große Stimme aus dem Tempel vom Thron, die sprach: Es ist geschehen! 18 Und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner, und es geschah ein großes Erdbeben, wie es noch nicht gewesen ist, seit Menschen auf Erden sind – ein solches Erdbeben, so groß. 19 Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der Heiden stürzten ein. Und Babylon, der großen, wurde gedacht vor Gott, dass ihr gegeben werde der Kelch mit dem Wein seines grimmigen Zorns. 20 Und alle Inseln verschwanden, und die Berge wurden nicht mehr gefunden. 21 Und ein großer Hagel wie Zentnergewichte fiel vom Himmel auf die Menschen; und die Menschen lästerten Gott wegen der Plage des Hagels; denn diese Plage ist sehr groß.&amp;quot; (Offenbarung 16:1-21)&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Am Ende der Zeit wird Gott die Schalen Seines Zorns über die Menschheit ausgießen: Dies geschieht vor allem als Warnruf der Liebe, damit sich die Menschen aufgrund der Strafgerichte bekehren. Die Strafgerichte Gottes hatten und haben immer den Zweck, die Menschen zum Nachdenken, zur Vernunft und damit zum Glauben an Gott zurückzubringen, denn nur dort, wo die Menschen an den Gott der Bibel glauben, kann Er segnend eingreifen. Gott zwingt sich nämlich Niemandem auf. Es greift aber zu kurz, darin lediglich einen Warnruf zu sehen: Diese Warnung wird ja schließlich ob unserer Sündhaftigkeit erforderlich. Wir haben Gottes Wort und treten dennoch Seine guten Gebote mit Füssen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Machen wir uns nichts vor: Unsere Moral sinkt, unsere Ethik verdient ihren Namen nicht mehr. Wir töten Kinder im Mutterleib und lügen, in dem wir sagen, es sei ja &amp;quot;nur&amp;quot; ein Gewebe, obwohl die Biologie längst nachgewiesen hat, dass Leben immer Leben von Anfang an, also vom Zeitpunkt der Zeugung Leben ist. Unsere Treulosigkeit erreicht Rekorde: Ehebruch, außerehelicher Geschlechtsverkehr, Homo- und Bisexualität werden in unserer Gesellschaft als etwas Normales akzeptiert. Es ist bereits politisch und gesellschaftlich unkorrekt, wenn man auch nur die Freiheit einfordert, eine traditionelle Ehe zu führen, in dem der Mann der Ernährer und die Ehegattin als Hausfrau und Mutter fungiert.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die Liste der Sünden unserer Moderne lässt sich uferlos fortsetzen: Sodom und Gomorrah sind trotz ihrer Schlechtigkeit im Vergleich zu uns fast schon Heilige. Wundert es uns da wirklich, wenn Gott wütend wird? Selbst in den Kirchen werden Homo-Paare eingesegnet; in der Dänischen Staatskirche werden selbst Pastoren gleichgeschlechtlich verheiratet. Sich christlich nennenden Pastoren klatschen Beifall, wenn eine neue Moschee oder ein Hindutempel eingeweiht wird, und sie schreien &amp;quot;Stopp!&amp;quot;, wenn einer den Missionsauftrag Jesu auch nur ansatzweise ernst nimmt. Deshalb können wir nicht in den Tempel gehen bis die sieben Schalen des Zorns von Gott bzw. Seinen sieben Engeln ausgegossen sind.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die erste Schale des Zorns ist ein übles Geschwür an der Stirn des Menschen, die das Zeichen des Tieres hatten und es anbeteten. Dieses Zeichen des Tieres ist der RFID-Code, den man in den Arm, in die Hand, an die Stirn implantieren kann. Diesen Chip gibt es bereits: Hierauf werden alle Daten der Menschen gesammelt, angefangen vom lesbaren Personalausweis, von Visa, die man bekommt, um in ein anderes Land zu reisen, über Sozialversicherungs- und Steuernummern bis hin zu den Gesundheits-, Krankheits- und Bankdaten. Bald wird es ohne diesen Code, ohne diesen Chip nicht möglich sein, einzukaufen oder zu verkaufen. Das Bargeld wird abgeschafft und damit ein großes Stück Freiheit. Der Chip ermöglicht die totale Überwachung schlechthin: Man weiß jederzeit, wer wo wie lange ist. Arbeitgeber können jeden Toilettengang überwachen, Kundenprofile können passgenau ermittelt werden, und entsprechende Angebote werden unterbreitet. Die Persönlichkeit wird offenbar, es gibt keinerlei Intimsphäre mehr. Dadurch werden die Menschen nicht nur völlig überwacht, sondern auch wie kleine unmündige Kinder gegängelt. Das macht sie seelisch krank. Der RFID-Chip ist darüber hinaus ein Fremdkörper unter der Haut, der - wie ein Piercing - zu Krankheiten führen kann. Aids als die Pest des ausgehenden 20igsten und des beginnenden 21igsten Jahrhunderts ist ebenfalls ein Geschwür aus der Zornesschale Gottes.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die zweite Schale des Zorns wird in das Meer ausgegossen, das blutrot wird. Der größte Teil des Lebens im Meer wird vernichtet werden. Dass dies keine Illusion ist, haben bereits diverse Katastrophen gezeigt: Immer wieder kam es zu Ölkatastrophen im Meer. 1978 machte eine große Ölkatastrophe in der Bretagne von sich reden, und die Katastrophe einer BP-Bohrinsel im Golf von Mexiko zeigte, wie empfindlich das Ökosystem Meer ist. Vergessen wir auch nicht, dass der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein während des ersten Golfkrieges Öl ins Meer pumpte, um so eine große ökologische Katastrophe zu verursachen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Auch die Wasserquellen und Wässer werden - wie einst der Nil während der zehn Plagen Ägyptens - zu Blut. Es symbolisiert das Blut der Heiligen, das zu allen Zeiten vergossen wurde. Erst verfolgte und tötete man einige Propheten des Alten Bundes. Im Neuen Bund ist Stephanus der erste christliche Märtyrer. Es folgten Petrus und viele Andere. Die Christenverfolgungen im Alten Rom während der ersten vier Jahrhunderte können wir in den Geschichtsbüchern nachlesen. Weitere Christenverfolgungen sind uns nicht nur von Adolf Hitler, sondern auch von den Diktaturen des real existierenden Sozialismus im ehemaligen Ostblock bekannt. Heute werden Christen vor allem auf Kuba, in Nordkorea, in China und in der muslimischen Welt verfolgt. Übergriffe gibt es auch von Hindus und Buddhisten, die so jegliche christliche Missionierung unterbinden wollen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Verfolgungen von wiedergeborenen Christen gab es auch seitens der römisch-katholischen Kirche, die wiedergeborene Christen via Inquisition verfolgte; darunter litten vor allem Hussiten und Waldenser. Doch auch in unseren Zeiten wird das Leben für wiedergeborene Christen selbst in demokratischen Staaten immer schwieriger: Im Rahmen einer vermeintlichen Political Correctness wird es immer schwieriger, Homosexualität als Sünde zu bezeichnen; der Vorwurf, rechtsextrem bzw. faschistoid zu sein, werden ergänzt durch die Vorwürfe extremer Fanatiker und der Homophobie. In Schweden stand bereits ein Geistlicher vor Gericht, der aus der biblischen Sicht gleichgeschlechtliche Liebesbeziehungen als Sünde bezeichnete: Er wurde zwar freigesprochen, doch dies nur mit Müh und Not.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Als vierte Schale des Zorns sehen wir den Klimawandel und die Erderwärmung, das Wachsen der Wüsten und die starken Hitzeperioden des Sommers. Es wird zu steigenden Hungerkatastrophen kommen. Die Sonne, die nicht nur intensiver, sondern auch immer aggressiver wird, wird viele versengen. Die Menschen aber werden sich immer noch nicht zu Gott bekehren, sondern Ihn lästern, Ihm die Schuld für das eigene Versagen geben. &amp;quot;Wie kann Er das zulassen?&amp;quot;, wird nicht mehr nur als Frage gestellt, sondern immer mehr zu einem immer stärker werdenden Vorwurf.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Der fünfte Engel wird das Reich des Tieres verfinstern. Die Menschen beißen sich auf die Zungen vor Schmerzen, doch sie rufen Gott nicht an, um von Ihm Erbarmen zu bekommen: Sie tun immer noch keine Buße, sondern werden noch schlimmer werden in ihren Sünden. Gott ist ja bereits jetzt der Sündenbock für die meisten Menschen. Es zeigt die bereits verfinsterte Logik dieses Denkens: Solange es den Menschen gut geht, solange fragen sie nicht nach Gott, da soll Gott sie in Ruhe lassen, doch für jedes noch so kleine Missgeschick, für jedes Leid wird Gott verantwortlich gemacht. Das ist nicht nur unfair, sondern lenkt auch von unserer Schuld und Verantwortung ab.&lt;br/&gt;Als sechste Schale des Zorns wird der Euphrat austrocknen. Die König, die Herrscher haben dadurch einen freien Weg zur letzten Schlacht Harmagedon. Verführt von falschen Propheten und deren Wundern, die hervorgerufen werden von Teufeln und Dämonen, wappnen sie sich zum Kampf Harmagedon. Die ganze Welt wird gegen Israel marschieren. Die große Feindseligkeit gegen Israel sieht man schon jetzt: Der islamischen Welt ist der Staat Israel ein Dorn im Auge. Israel soll immer mehr seines Staatsgebietes abgeben, um Frieden zu erhalten. Doch wo bleibt dann Israel? Und die Vorgabe, dass Frieden kommen wird, wenn Israel auf Land verzichtet, hat sich als Illusion herausgestellt. Wenn es so aussehen wird, dass Israel verloren geht, wird Jesus selbst eingreifen und Israel befreien, um in Jerusalem Sein Tausendjähriges Königreich zu errichten.&lt;br/&gt;Aus der siebten Schale des Zorns werden Blitze und Donner, Hagel und ein Erdbeben wie es noch nie war auf der Erde, hervorgehen. Aber auch jetzt kommen die Menschen nicht zur Vernunft und lästern Gott weiter. Doch wenn die siebte Schale ausgegossen ist, kommt das Gericht über die große Hure Babylon. Das wird nachfolgend im Kapitel 17:1-18 beschrieben:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;quot; 1 Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, 2 mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei. 3 Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah eine Frau auf einem scharlachroten Tier sitzen, das war voll lästerlicher Namen und hatte sieben Häupter und zehn Hörner. 4 Und die Frau war bekleidet mit Purpur und Scharlach und geschmückt mit Gold und Edelsteinen und Perlen und hatte einen goldenen Becher in der Hand, voll von Gräuel und Unreinheit ihrer Hurerei, 5 und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Gräuel auf Erden. 6 Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu. Und ich wunderte mich sehr, als ich sie sah. 7 Und der Engel sprach zu mir: Warum wunderst du dich? Ich will dir sagen das Geheimnis der Frau und des Tieres, das sie trägt und sieben Häupter und zehn Hörner hat. 8 Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren. Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, dass es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird. 9 Hier ist Sinn, zu dem Weisheit gehört! Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt, und es sind sieben Könige. 10 Fünf sind gefallen, einer ist da, der andre ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, muss er eine kleine Zeit bleiben. 11 Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis. 12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. 13 Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. 14 Die werden gegen das Lamm kämpfen und das Lamm wird sie überwinden, denn es ist der Herr aller Herren und der König aller Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen. 15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie ausplündern und entblößen und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat's ihnen in ihr Herz gegeben, nach seinem Sinn zu handeln und eines Sinnes zu werden und ihr Reich dem Tier zu geben, bis vollendet werden die Worte Gottes. 18 Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden.&amp;quot;&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Wer aber ist die große babylonische Hure? Es ist das abgefallene Christentum; vor allem ist hier die vatikanische, also die römisch-katholische Kirche, zu benennen: Verschiedene christliche Leiter haben sie - die römische Kirche - als die große Hure identifiziert; stellvertretend seien genannt: Martin Luther (Lutheraner), Calvin (Presbyterianer), Cranmer (Anglikaner), Wesley (Methodisten), Knox (schottische Presbyterianer), Mather (Kongregationisten), Spurgeon (Erweckungsprediger des 19. Jahrhunderts) und viele mehr.&lt;br/&gt;Diejenigen, die - wie im Vers 3 beschrieben - trunken worden vom Wein ihrer Hurerei hier auf der Erde, das waren die Könige und Kaiser. Über viele Jahrhunderte hinweg wurden Könige und Kaiser von den Päpsten ernannt und gekrönt, aber auch abgesetzt oder mit der Exkommunikation bedroht. Auch Präsidenten Mittel- und Südamerikas mussten lange Zeit römisch-katholisch sein, um Präsident werden zu können. Der Begriff von &amp;quot;ihrer allerkatholischsten Majestät&amp;quot; zeigt, wie sehr sich die römische Kirche in die Geschicke von Staaten eingemischt hat. Selbst heute in einer weitgehend säkularisierten Zeit haben die Päpste noch sehr viel Macht und Einfluss: Vor Papst Johannes Paul II machten die meisten Staatsoberhäupter ihre Kniefälle, und auch der jetzige Papst übt einen großen Einfluss auf die Staaten aus. Der Vatikan ist der einzige Staat, bei dem das geistliche Oberhaupt zugleich auch das weltliche ist; es gibt keine Demokratie im Vatikan. Eine Entsprechung ist lediglich der von China entmachtete Dalai Lama, der gottgleich verehrt wird.&lt;br/&gt;Purpur und Scharlach sind die Farben der Kardinäle und Päpste. Die Kardinäle und Päpste waren sehr oft korrupt. Der Reichtum der Kirche kommt vor allem aus dem spätmittelalterlichen Ablasshandel: Totenmessen und Kerzen aufstellen spülen auch heute noch sehr viel Geld in die Kassen der Kirche, die der weltweit größte Immobilienbesitzer ist. Ebenso ist sie an Lockheed beteiligt, dem weltgrößten Rüstungskonzern, aber auch an Fiat, der außer der größte italienische Autohersteller zugleich auch der größte italienische Rüstungskonzern ist.&lt;br/&gt;Die sieben Hörner sprechen für die sieben Hügel, die es nur in Rom gibt. In den ACK-Kirchen wird deshalb versucht, die Offenbarung auf das antike Rom anzuwenden, doch die Offenbarung geht auf die Endzeit ein, hat also mit dem verflossenen Rom nichts zu tun; vielmehr wird Rom als neue Weltmacht wieder aufsteigen. Rom wird das Machtzentrum des Vereinten Europa und zuguterletzt der Welteinheitsregierung sein.&lt;br/&gt;Ebenso ist der Vatikan für die vielen Gräuel verantwortlich, die es in der Welt gab und gibt: Die gerade genannten Beteiligungen an den Rüstungskonzernen sind nur ein Indiz hierfür. Einige Päpste waren Feldherren und wollten als solche gesehen werden. Kreuzzüge sind ein weiterer Grund. Ebenso war die Kirche eine Waffensegnende.&lt;br/&gt;Auffällig ist auch, dass es nirgendwo mehr Schätze gibt als im Vatikan, sei es Gold oder seien es Perlen. Selbst relativ kleine Kirchen haben ihre Goldschätze, Die Schatzkammern im Dom zu Köln und im Dom zu Mainz sind jede für sich schon gewaltige Werte. Es darf auch nicht vergessen werden, dass die römische Kirche wiedergeborene Christen verfolgt und als Ketzer verbrannt haben. Jan Hus wurde ebenso verfolgt wie die Waldenser, und wäre der Papst Luther habhaft geworden, so hätte Luther den Feuertod erleiden müssen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Markus Kenn&lt;br/&gt;</description>
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      <title>Mahnung vor Irrlehren</title>
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      <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:47:19 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Eintrage/2011/11/21_Mahnung_vor_Irrlehren_files/herz.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Media/object002_2.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot;3 Ihr Lieben, nachdem ich ernstlich vorhatte, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich's für nötig, euch in meinem Brief zu ermahnen, dass ihr für den Glauben kämpft, der ein für alle Mal den Heiligen überliefert ist. 4 Denn es haben sich einige Menschen eingeschlichen, über die schon längst das Urteil geschrieben ist; Gottlose sind sie, missbrauchen die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifung und verleugnen unsern alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus. 5 Ich will euch aber erinnern, obwohl ihr dies alles schon wisst, dass der Herr, nachdem er dem Volk das eine Mal aus Ägypten geholfen hatte, das andere Mal die umbrachte, die nicht glaubten. 6 Auch die Engel, die ihren himmlischen Rang nicht bewahrten, sondern ihre Behausung verließen, hat er für das Gericht des großen Tages festgehalten mit ewigen Banden in der Finsternis. 7 So sind auch Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die gleicherweise wie sie Unzucht getrieben haben und anderem Fleisch nachgegangen sind, zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers. 8 Ebenso sind auch diese Träumer, die ihr Fleisch beflecken, jede Herrschaft verachten und die himmlischen Mächte lästern. 9 Als aber Michael, der Erzengel, mit dem Teufel stritt und mit ihm rechtete um den Leichnam des Mose, wagte er nicht, über ihn ein Verdammungsurteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich! 10 Diese aber lästern alles, wovon sie nichts verstehen; was sie aber von Natur aus kennen wie die unvernünftigen Tiere, daran verderben sie. 11 Weh ihnen! Denn sie gehen den Weg Kains und fallen in den Irrtum des Bileam um Gewinnes willen und kommen um in dem Aufruhr Korachs. 12 Sie sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen, prassen ohne Scheu, weiden sich selbst; sie sind Wolken ohne Wasser, vom Wind umhergetrieben, kahle, unfruchtbare Bäume, zweimal abgestorben und entwurzelt, 13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, umherirrende Sterne; deren Los ist die dunkelste Finsternis in Ewigkeit. 14 Es hat aber auch von diesen geweissagt Henoch, der Siebente von Adam an, und gesprochen: Siehe, der Herr kommt mit seinen vielen tausend Heiligen, 15 Gericht zu halten über alle und zu strafen alle Menschen für alle Werke ihres gottlosen Wandels, mit denen sie gottlos gewesen sind, und für all das Freche, das die gottlosen Sünder gegen ihn geredet haben. 16 Diese murren und hadern mit ihrem Geschick; sie leben nach ihren Begierden und ihr Mund redet stolze Worte, und um ihres Nutzens willen schmeicheln sie den Leuten. 17 Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus, 18 als sie euch sagten, dass zu der letzten Zeit Spötter sein werden, die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben. 19 Diese sind es, die Spaltungen hervorrufen, niedrig Gesinnte, die den Geist nicht haben.&amp;quot; (Judas Verse 3-19)&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Judas ermahnt uns, für den Glauben zu kämpfen: Damit ist der Glaube gemeint, der allein auf der Schrift basiert. Sonderlehren und Offenbarungen, die über die Schrift hinausgehen, gehören zu eben diesen Irrlehren. Schon damals in der Zeit der ersten Christen gab es solche Sonder- und Irrlehren. Für die Einen war Jesus &amp;quot;nur&amp;quot; Mensch, für die Anderen - z. B. die Gnostiker - ein reines Geistwesen. Auch in den Anfängen des Christentums gab es Menschen in den christlichen Gemeinden, die die Hölle leugneten. Und wie wir in der Apostelgeschichte erfahren, gab es Hananias und Saphira, die den Heiligen Geist belügen wollten, in dem sie einen Betrag unterschlugen, den sie für ihr Feld erhalten haben.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Heute ist die Anzahl der Irrlehrer gestiegen: Manchem &amp;quot;Propheten&amp;quot; geht es um die eigene Macht, um den eigenen Reichtum, um die eigene Vorherrschaft. Ähnlich wie Mun - Gründer der Mun-Sekte, der von sich behauptet, das Werk Jesu zu vollenden - behaupten auch die anderen Irrlehrer, im Auftrag Jesu Christi zu kommen. Man behauptet, Sein Werk vervollständigen zu müssen oder ergänzt die Bibel mit Privatoffenbarungen. Oft sind diese Irrlehren sogar sehr schwer zu erkennen. Der Teufel ist nämlich raffiniert und streut in seinen Lügen ein gewisses Quantum an Wahrheit mit ein. Dadurch werden seine Lügen schwerer durchschaubar.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Das Christusbild, das die Irrlehrer vermittelt, ist ein Falsches: So wird Jesus zum Vegetarier, was uns eine &amp;quot;Prophetin&amp;quot; glauben machen will. Doch als Jude, der Jesus in Seiner menschlichen Gestalt gewesen ist, hat Jesus das Passahlamm genauso gegessen wie nach Seiner Auferstehung den Fisch mit einigen, denen Er erschienen ist.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Andere haben ein christliches Deckmäntelchen um, aber sie machen aus Jesus einen Mann, der &amp;quot;nur&amp;quot; ein Mensch gewesen ist und leugnen Seine göttliche Natur. Für sie ist Jesus allenfalls ein großer Lehrer, ein außergewöhnlich guter Mensch, ein Reformator, nicht aber der einzige Retter und schon gar nicht Gott.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die historisch-kritische Methode ist eine solche Irrlehre: Sie macht aus den Wundern Jesu etwas, was lediglich tiefenpsychologisch zu verstehen ist. In der historisch-kritischen Lesart werden die Wunder Jesu zu frommen Legenden, zu Sagen, Märchen und Mythen, bar jeder Authentizität. Selbst der biblische Schöpfungsbericht wird zu einem Mythos. So erklärte ein altkatholischer Pfarrer, dass der Schöpfungsbericht lediglich zeigen soll, dass Gott hinter allem stünde, so aber nicht statt gefunden habe; in seinem Weltbild steht die Jungfrauengeburt, die Maria mit Jesus hatte, nicht für eine tatsächliche und biologische Jungfrauengeburt, sondern dafür, dass Maria eine junge Frau gewesen ist. Sicher war Maria bei der Geburt Jesu nicht alt: Dennoch war sie während der Geburt Jesu auch im biologischen Sinne Jungfrau.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Eine weitere Irrlehre und Blasphemie ist es, wenn man in Maria die immerwährende Jungfrau sieht: Schließlich hatte Jesus Halbgeschwister. Maria ist auch keine Miterlöserin, und das Ammenmärchen ihrer Sündlosigkeit wird durch das Lukasevangelium widerlegt, in dem berichtet wird, dass Maria nach der Geburt Jesu nach jüdischer Sitte zwei Tauben opferte zur Vergebung ihrer Sünden. Auch pries sie Gott, ihren Heiland. Wäre sie sündlos gewesen, dann hätte sie keinen Heiland gebraucht. Deshalb ist sie auch nicht leiblich in den Himmel aufgenommen wurden wie es uns ein Kirchendogma erklärt, sondern sie ist genauso den Tod gestorben wie jeder andere natürliche Mensch auch.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Besonders gefährlich in diesem Zusammenhang ist die Anrufung von Heiligen und Seligen, die bereits verstorben sind, damit sie Fürsprache bei Gott einlegen. So ist Antonius für das Auffinden verlorener Gegenstände zuständig, Christophorus ist Schutzpatron der Reisenden und Autofahrer, Sankt Castor der Schutzpatron für die Nächstenliebe, die heilige Barbara Patronin der Kanoniere und des Bergbaus, Sankt Nikolaus Schutzpatron der Seefahrer und so fort. Damit werden sie quasi zu Göttern gemacht, weil sie ja allgegenwärtig sein müssten, was nur Gott alleine ist. Wie anders könnten sie Gebete in Australien hören und zugleich in Argentinien, in Deutschland und in Polen? Vergessen dürfen wir auch nicht, dass es auch in den antiken Kulturen verschiedene Götter gab: Diana als Göttin der Jagd, Amor als Gott der Liebe, Mars als Gott des Krieges und so fort. Erinnert das nicht an den Heiligenkult?&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Zudem ist die Anrufung von Verstorbenen Spiritismus, was bereits in den mosaischen Geboten verboten ist. Hier ist der Abfall von Gott schon zu sehen und stellt eine Verlästerung Gottes da. Gleichsam unvernünftiger Tiere wird die tiefe Weisheit der Bibel und ihrer Lehren aufgehoben. Jesus hat ja gesagt: &amp;quot;Alles, was ihr in meinem Namen erbitten werdet ...&amp;quot; Damit sagt Er ja, dass andere Namen nicht erforderlich, ja, sogar kontraproduktiv sind.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Ebenso hebelt das Dogma von der Miterlöserschaft Mariens die Aussage in der Apostelgeschichte 4:12 aus, wo es heisst, dass uns nur ein Name zum Heil gegeben ist, nämlich Jesus Christus.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Aber auch das Buch Mormon, das in der Kirche der Heiligen der Letzten Tage als ebenso heilig und als Gottes Wort betrachtet wird, ist eine Irrlehre: Es ist uns geboten, der Bibel nichts hinzuzufügen. Das heisst, dass in der Bibel alles gesagt ist, was wir von Gott wissen müssen, was für unsere Errettung wichtig ist.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Auch das Aushebeln von Geboten ist eine Irrlehre: Wer zum Beispiel angibt, dass die Ehe heutzutage geschieden werden kann ohne gegen Gottes Gebote zu verstoßen, hebt Gottes vollkommene Gebote aus, auch wenn man mit der längeren Lebenserwartung argumentiert. Wer das biblische Verbot der Homosexualität damit erklärt, es handele sich allein um eine kulturelle Abgrenzung des jüdischen Volks vor der heidnischen Umgebung, der hat nicht verstanden, was Jesus meint als Er sagte, dass nicht ein I-Tüpfelchen des Gesetzes aufgehoben wird und keines Seiner Worte vergehen werden, selbst in Ewigkeit nicht, obwohl diese Weltzeit, Himmel und Erde vergehen werden.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Wer die Bibel für die eigenen Zwecke zurechtbiegt, wer ihr etwas hinzufügt oder ihr etwas weg nimmt, wer Gottes Worte und Gebote wegzuerklären versucht, wer in der Bibel ein Sammelsurium von Mythen und Legenden sieht, der lästert Gott, in dem Er Ihn, den Heiligen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, zum Lügner stempelt. Daraus wird der große Abfall ersichtlich als Zeichen der Endzeit, in der wir leben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Markus Kenn</description>
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      <title>Der Verfall der Frömmigkeit</title>
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      <pubDate>Sat, 12 Nov 2011 16:21:11 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Eintrage/2011/11/12_Der_Verfall_der_Frommigkeit_files/kinder_waffen.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.neues-zeitalter.de/neues-zeitalter/Zeichen_der_Endzeit/Media/object007_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:183px; height:137px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot;1 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. 2 Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten Feind, 4 Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; 5 sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide. 6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen, die mit Sünden beladen sind und von mancherlei Begierden getrieben werden, 7 die immer auf neue Lehren aus sind und nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können. 8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: Es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben. 9 Aber sie werden damit nicht weit kommen; denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden, wie es auch bei jenen geschah. (2. Timotheus 3:1-9)&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Ja, die Menschen heutzutage halten sehr viel von sich: Sie meinen, ohne Gott auskommen zu können. Mit der Technik scheint alles möglich zu sein, denn schließlich erobert man den Weltraum genauso wie man den Gencode entschlüsselt. Man kann heute schon im Vorfeld sehen, ob ein Kind ein Junge oder ein Mädchen wird. Durch einen relativ einfachen genetischen Eingriff kann man das Geschlecht eines Kindes verändern: So ist es entsprechend betuchten Menschen in Indien und China möglich, sich einen Knaben zu bestellen, denn in Indien ist die Verheiratung eines Mädchens teuer und hat so manches Elternpaar ruiniert, und in China mit seiner Ein-Kind-Politik wünschen sich Eltern aufgrund ihrer kulturellen Prägung lieber einen Sohn als eine Tochter. Ganz zu schweigen von der Präimplantationsdiagnostik, mit der man Erbkrankheiten sehr früh erkennen vermag: Kinder, die womöglich behindert auf die Welt kommen, können so vor ihrer Geburt bis hin zur Spätabtreibung &amp;quot;entsorgt&amp;quot; werden. Der Mensch spielt sich hier als Gott auf, in dem er sich als Herr über Leben und Tod aufspielt.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Geldgier ist ein weiterer Aspekt der letzten Tage: Lotto- und Glücksspielgesellschaften leben genauso von dieser Gier wie windige Finanzmakler, die die Profitgier ihrer Kunden nutzen und sie dann übers Ohr hauen, um ihren eigenen Hunger nach dem schnellen Geld zu stillen. Das Networkmarketing - auch Strukturvertrieb(e) und Multi-Level-Marketing (MLM) bzw. Empfehlungsmarketing genannt - ködert &amp;quot;freie&amp;quot; Mitarbeiter mit hohen Gewinnaussichten.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Auch Prahlsucht und Hochmut breiten sich aus: Viele prahlen damit, was sie alles haben und wie erfolgreich sie sind. In meiner Zeit als Wachmann brachte es ein Kollege auf den Punkt: &amp;quot;Alle unsere Kollegen haben ja so viel Kohle auf der Bank, dass sie es nicht nötig hätten zu arbeiten; gleichzeitig haben sie so viele Angebote, dass sie von jetzt auf sofort Tausende von gutbezahlten Traumjobs annehmen könnten. Warum aber sind sie dann hier in einem schlecht bezahlten Job mit ungünstigsten Arbeitszeiten?&amp;quot; Gleichzeitig meint jeder, der Größte und der Beste zu sein. Der Slogan lautet schon lange: &amp;quot;Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr!&amp;quot; Die Arroganz von Handwerkern, die Aufträge nicht annehmen, obwohl sie nichts zu tun haben, und von Dienstleistern, die meinen, über ihre &amp;quot;dumme Kundschaft&amp;quot; die Nase rümpfen zu dürfen, sind nur zwei Beispiele aus einer ganzen geradezu riesigen Bibliothek solcher Exempel.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Noch nie wurde so viel über Gott gelästert: Witze über den christlichen Glauben treiben selbst manchen eingefleischten Christushasser die Schamesröte ins Gesicht. Filme wie &amp;quot;Das Leben des Brian&amp;quot; gehören beinahe schon zu den Harmlosigkeiten in den Hasstiraden der Evangeliumsfeinde. Wer sich zu Christus bekennt, wird zu einem fundamentalistischen Spinner und Sektierer abgestempelt; im besten Fall ist man ein armer Irrer, den man unter günstigen Voraussetzungen als halbwegs harmlos einstuft.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Nun denn: Kinder haben zu allen Zeiten den Aufstand geprobt und getestet, wie weit sie gehen können, doch sie kannten noch Grenzen. Für die meisten Kinder sind die Eltern nur die &amp;quot;dummen Alten&amp;quot;, auf die man nicht hören muss. War es zu meiner Zeit noch selbstverständlich, für Ältere aufzustehen, bleiben heute Kinder und Jugendliche in vollen Bussen einfach sitzen. Es scheint fast so, dass die Alten für die Jugend aufzustehen hat. Schnell gehört man zum alten Eisen im Jugendwahn unserer Tage. Lebens- und Berufserfahrung zählen nicht mehr. Das graue Haar war früher eine Zier, doch heute wird man als Senior mit Begriffen wie &amp;quot;Friedhofsgemüse&amp;quot; betitelt. Viele Eltern bleiben in Pflegeheimen allein: Bestenfalls zum Muttertag oder zu Weihachten wird man besucht, und statt Geschenke mitzubringen, stellt man noch Forderungen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Dankbarkeit ist ein Fremdwort: Man nimmt nicht nur Gesundheit, Versorgung und Gefälligkeiten als selbstverständlich an, sondern meint, nur noch Rechte zu haben, aber keine Pflichten. Ein &amp;quot;Danke schön&amp;quot; ist heute nur noch eine rhetorische Phrase, die man nicht sonderlich ernst meint.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Für Gott interessiert sich keiner mehr wirklich: Er ist allenfalls eine Energie, ein undefinierbares höheres Wesen, dass sich nicht wirklich interessiert für die Belange des Menschen. Bücher wie &amp;quot;Der Gotteswahn&amp;quot; stehen auf den Bestsellerlisten. Die Bibel - falls überhaupt noch vorhanden - verstaubt in den Buchregalen und wird selbst von sich christlich nennenden Theologen mit ihrer historisch-kritischen Methode zu einer Mythen- und Legendensammlung degradiert.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die Nachbarschafts- und Erbschaftsstreitigkeiten, die hohe Zahl der Scheidungen zeigt die Unversöhnlichkeit der Menschen. Noch nie wurde so viel geklagt wie heute, und meistens geht es um Bagatellen, über die man früher einmal hinweg gesehen hat, weil man dafür seine kostbare Zeit nicht verschwendete. Es werden Klagen über Schadenersatz angestrebt, wenn man beim Urlaub auf dem Bauernhof vom Hahnenschrei geweckt wird oder eine Kuh zu laut muht.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Und sage keiner, es gäbe keine Verleumdung: Nicht nur im Berufsleben, sondern auch in Vereinen und selbst an Grundschulen und in Kindergärten wird gemobbt, dass man es nur noch mit Worten wie &amp;quot;auf Teufel komm raus&amp;quot; umschreiben kann. Dabei schreckt man selbst vor Unterstellungen nicht zurück, die einem Anderen ein ungerechtfertigtes Strafverfahren bescheren. Man scheut nicht einmal davor zurück, einem unliebsamen Zeitgenossen Vergewaltigung zu unterstellen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Zuchtlos, wild, der Wollust ergeben gibt es weder eheliche noch sexuelle Treue. Man gibt den Trieben nach: Alle sexuellen Spielarten sind erlaubt, und wer Jungfrau bis zur Ehe bleiben möchte, wird verlacht und verspottet. Längst beherrscht man nicht mehr die Triebe, sondern wird von den Trieben beherrscht. Aber auch Suchtkrankheiten finden oft ihre Ursache in der Zuchtlosigkeit. Die Wildheit der Menschen zeigt sich in einer Zunahme der Gewalt, auch an Schulen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Die Lieblosigkeit und die Neigung, die Wollust mehr zu lieben als Gott, sind nicht von der Hand zu weisen: Wer kümmert sich schon um seinen Nächsten? Der kranke Kollege, die einsame Witwe, der unbeholfene Alte, der hilflose Behinderte sind den Menschen egal. Wenn irgendwo in der Fußgängerzone jemand zusammenbricht oder krankenhausreif geschlagen wird, gucken alle weg. Die Befriedigung der eigenen Interessen ist wichtiger als der Wille Gottes.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Man gibt sich den Schein der Frömmigkeit: Man geht sonntäglich in die Kirche, vielleicht auch zum Bibelkreis. Man ist im Kirchenchor, aber auch nur, um mitsingen zu können und weil man Choräle und gregorianische Gesänge schön findet. Die Kraft des Glaubens leugnet man. Die Wunder Jesu sind für die Meisten nur eine fromme Sage, der Schöpfungsakt unwissenschaftlich, ein Mythos unter vielen. Kaum jemand gibt zu, dass der Glaube an Jesus Millionen und Abermillionen Menschen verändert hat: Befreiung von Süchten und Krankheiten, von Sünde und Kriminalität sind nur einige Beispiele, die man als &amp;quot;fromme Spinnereien&amp;quot; abtut, seien sie auch noch so gut bewiesen.&lt;br/&gt; &lt;br/&gt;Außerehelicher Geschlechtsverkehr ist doch heute gang und gäbe: Die Sündhaftigkeit hat Ausmaße angenommen, wie sie noch vor vierzig Jahren undenkbar gewesen sind. Getrieben von Begierden sieht keiner mehr die Wahrheit, die auch nicht mehr interessiert. Wir tun gut daran, solche Menschen zu meiden, wollen sie uns doch in Versuchung führen. Ihre Torheit wird offenbar werden, und Gott wird sie richten. Für uns, die wir - im Gegensatz zu diesen Menschen - fähig sind zu glauben und die Wahrheit erkannt haben, tun gut daran, diese Zeichen wahrzunehmen, denn sie kündigen das Ende an. Die Gottlosigkeit - das ist nicht von der Hand zu weisen - nimmt immer mehr zu. Man schaue sich nur um!&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Markus Kenn</description>
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